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Kein Trump-Fan - aber auch kein Hasser: Schauspieler Til Schweiger.

Lob für US-Präsidenten

Til Schweiger anerkennend über Donald Trump: „Wow!“

Berlin - Til Schweiger ist eng mit den USA verbandelt. Seine Frau Dana stammt von dort, seine Kinder haben auch einen US-Pass. Familie Schweiger schaut auch auf Donald Trump - und findet nicht alles schlecht.

Vor der US-Wahl waren Til Schweiger und seine Familie große Kritiker von Donald Trump. Schweigers Ex-Frau Dana, die aus den USA stammt, drohte sogar, ihren Pass und den ihrer Kinder zurückzugeben, sollte der verhasste Trump tatsächlich gewählt werden.

Dana behält ihren Pass

Weil das aber nicht so einfach ist, behalten die Schweigers mit US-Pass selbigen jetzt aber doch. Das verriet Til Schweiger dem Nachrichtenmagazin stern am Rande der Berlinale. "Man muss aber dazu sagen, dass die naiv genug waren, niemals davon auszugehen, dass er Präsident wird. Außerdem könnte Dana ihren gar nicht abgeben - sie hat nur den amerikanischen", so Schweiger. 

Schweiger lobt Trump

Schweiger findet ohnehin nicht alles schlecht, was Donald Trump seit seinem Amtsantritt so von sich gegeben hat. Beispielsweise zu den Themen Geheimdienste und Wladimir Putin: „Als es hieß, dass Russland die Wahl beeinflusst habe, hat er die US-Geheimdienste angezweifelt, weil diese schließlich auch behauptet haben, dass es im Irak Massenvernichtungswaffen gäbe. Und neulich hat er gefragt, warum alle auf Putin rumhacken, sie seien selbst nicht ohne Schuld. Das ist immerhin eine Erkenntnis, die Obama und Clinton nicht hatten. Die Amerikaner sind diejenigen, die in diesem Jahrhundert am meisten Dreck am Stecken haben - im nahen Osten, in Südamerika und an jedem Brennpunkt dieser Erde. Deshalb sage ich: Wow!", so der 53-Jährige.

Erst mal abwarten

Vor der Wahl Trump-Gegner, jetzt Fan? Schweiger lobt, dass Trump in einem TV-Interview die Menschenrechtsverletzungen des russischen Präsidenten relativierte, indem er die seines Vorgängers Barack Obama anprangerte. "Wir haben viele Mörder“, hatte Trump gesagt. „Denken Sie, unser Land ist so unschuldig?", so der 70-Jährige weiter. Schweiger will Trump erst mal Zeit geben. „Die Angst wird jetzt hochgejazzt. Wir müssen erst einmal abwarten, wie alles wird.“ Trotzdem machte er deutlich: "Bei uns in der Familie hat Trump keine Fans."

mae

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