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Kann wieder lachen: Steffen Wink meldet sich knapp zwei Monate nach einem Flugzeugabsturz zurück.

Wieder auf der Piste

TV-Star Steffen Wink: So kämpfte er sich nach dem Flugzeugabsturz zurück ins Leben

Bei seinem Flugzeugabsturz vor knapp zwei Monaten hatte Steffen Wink einen Schutzengel an Bord. Nun verrät der TV-Star, wie er sich wieder ins Leben zurückgekämpft hat und welche Rolle seine Familie spielt.

Alta Badia - An den Moment, kurz vor dem Aufprall, erinnert er sich nicht. „Das fehlt mir komplett“, sagt Steffen Wink (50). Was er aber weiß: „Ich hatte viele Schutzengel, denn die meisten Unfälle aus dieser geringen Höhe enden tödlich.“ Es war vor knapp zwei Monaten, als der begeisterte Hobbypilot mit seinem Kleinflugzeug bei Altkirchen, einem Ortsteil von Sauerlach, abstürzte. Wink kam auf die Intensivstation, brach sich einen Lendenwirbel und sein rechtes Fersenbein. „Ich hatte starke Schmerzen.“ Die Ärzte verordneten wochenlange Bettruhe. „Das ist eine sehr langwierige Geschichte“, sagt Wink. Nun kämpft sich der TV-Star ins Leben zurück. „Ich bin sehr glücklich, seit einer Woche kann ich wieder ohne Krücken gehen“, erzählt er im Gespräch mit der tz.

Ein Grund, weshalb er auch in diesem Jahr beim alljährlichen Skiopening in Alta Badia mit vielen weiteren prominenten Gästen wie Anja Kruse (61), Carin C. Tietze (53), Claudia ­Wenzel (58), Rüdiger Joswig (68), Michel Guillaume (50) und ­Harold ­Faltermeyer (65) dabei sein konnte. „Ich komme seit über 20 Jahren hierher“, sagt Wink. „Nicht nur im Winter, auch im Frühling und im Sommer zum Drachenfliegen.“ Der Blick in die Berge helfe ihm, wieder ganz gesund zu werden, auch die Freude, wenn er seinen beiden Kindern Cosima (8) und ­Milan (2) beim Skifahren zuschauen kann.

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Fahrradfahren und Schwimmen ja, Skifahren nein

Denn selbst auf die Bretter wagt sich der leidenschaftliche Skifahrer noch nicht. „Vor ein paar Wochen habe ich wieder angefangen, Fahrrad zu fahren. Hier in Alta Badia war ich schon schwimmen“, sagt er stolz. Ein großer Schritt für den sportbegeisterten Schauspieler. „Wenn ich normalerweise zwei Wochen lang nicht beim Joggen war, bekomme ich schlechte Laune.“ Was ihn besonders glücklich macht: „Ab Januar kann ich auch endlich wieder drehen.“

Flugzeug muss in Sauerlach notlanden: Bilder

Das freut auch seine Frau Genoveva Mayer und die beiden Kinder. „Sie unterstützen mich sehr.“ Ihnen zuliebe habe er bereits vor seinem schweren Flugzeugabsturz im Oktober seine Hobbys eingeschränkt. „Den Kunstflug mit dem Drachen habe ich zum Beispiel ganz weggelassen, weil ich wusste, dass meine Kinder mich brauchen. Eine Familie verändert eben das Leben“, so der 50-Jährige.

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Und auch wenn Wink weiß, wie gefährlich ein Ritt durch die Lüfte sein kann, wird er es wieder tun: „So ganz auf die Fliegerei kann und will ich nicht verzichten. Das ist meine Leidenschaft und ich freue mich schon wieder sehr darauf, wenn ich hier in Alta Badia unter dem Drachen hänge wie ein freier Vogel.“ Aber der Absturz habe auch einiges verändert: „Ich nehme mir jetzt viel mehr vor, jeden Moment des Lebens bewusster zu erleben, zu genießen und mich nicht mehr über alles aufzuregen.“

Teresa Winter

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