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Schlagersängerin Ina-Maria Federowski ist tot.

Tod mit 67

Schlagersängerin Ina-Maria Federowski gestorben

Sie zählte zu den Publikumslieblingen des Ostens. Auch nach dem Ende der DDR wird die Schlagersängerin Ina-Maria Federowski von ihren Fans gefeiert. Nun ist die Sängerin gestorben.

Dresden - "Singen ist eine Frage der Seele und des Wohlbefindens." Der Satz auf ihrer Homepage war das Credo von DDR-Schlagersängerin Ina-Maria Federowski.

Am Abend des 13. Juli starb sie mit 67 Jahren an den Folgen einer Virusinfektion in der Berliner Charité, sagte ihr Ehemann Gerd-Roderich Schmidt am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. Sie hinterlässt auch eine erwachsene Tochter. Nach Angaben des Witwers wird die Sängerin auf der Insel Rügen an der Ostsee beigesetzt. "Das war ihr Wunsch."

Federowski wurde im September 1949 in Freital bei Dresden geboren und absolvierte nach dem Abitur eine Lehre als Gärtnerin. Später machte sie ihr Hobby zum Beruf und studierte Gesang an der Musikhochschule Dresden. Ihr erstes Engagement hatte sie an der Staatsoperette. Nebenher machte sie auf Kleinkunstbühnen und im Varieté Musik - von Abba bis Karat. Beim DDR-Nachwuchsfestival "Goldener Rathausmann" gewann sie den ersten Preis.

Mehr als 200 TV-Auftritte machten die Musikerin zum Publikumsliebling und zu einer der erfolgreichsten Schlagersängerinnen der DDR. Die Wahl-Dresdnerin gastierte auch bei internationalen Festivals bis nach Chicago - mit gefühlvollen Balladen, lebensfrohen Schlagern und rockigen Stücken. Hits wie "Gegensätze ziehn sich an", "Man lernt nie aus" oder "Warum können wir nicht wie Kinder bleiben" haben Ohrwurm-Potenzial.

Nach 1990 wurde es mangels Angeboten ruhiger um die Sächsin, die Krimis liebte und Kaffeemühlen sammelte. "Aber sie hat ihren Beruf nie aufgegeben", sagte ihr Mann, ein Psychologe. Mitte der 1990er Jahre ging Federowski wieder ins Studio und auf die Bühne, sang bei Betriebsfesten und Autohaus-Eröffnungen. Das Singen hat sich Ina-Maria Federowski auch von ihrer Erkrankung nicht nehmen lassen - fast bis zuletzt ist sie noch aufgetreten.

Website Ina-Maria Federowski

dpa

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