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Christoph Schlingensief war am vorletzten Samstag in Berlin an Krebs gestorben.

Pläne für Schlingensiefs Asche

München - Die Asche des verstorbenen Regisseurs und Aktionskünstlers Christoph Schlingensief soll im Meer verstreut werden.

Wie der zuständige Pfarrer Michael Dörnemann dem Nachrichtenmagazin “Focus“ sagte, wird der Leichnam des 49-Jährigen zunächst in seine Heimatstadt Oberhausen übergeführt und dann verbrannt. Schlingensief, der am vorletzten Samstag in Berlin an Krebs starb, wurde in Oberhausen getauft und war dort auch zwölf Jahre lang Messdiener. Dörnemann berichtete, dass er in den letzten Monaten vor seinem Tod mit dem Künstler über dessen Abschied gesprochen habe. Der Pfarrer habe ihn kennengelernt, nachdem Schlingensiefs Vater 2007 gestorben war. “Zusammen mit seiner Familie standen wir am Totenbett und beteten“, berichtete Dörnemann im Gespräch mit dem Münchner Nachrichtenmagazin. Später habe ihn Schlingensief zu den Bayreuther Festspielen eingeladen, um dessen Parsifal-Inszenierung anzuschauen.

apn

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