Porsche-Unfall 

Schockierende E-Mails zu Paul Walkers Tod aufgetaucht

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Los Angeles - Vor mehr als drei Jahren starb Paul Walker („The Fast and the Furios“) bei einem Unfall mit seinem Porsche. Die Tochter des Hollywood-Stars bringt den Autobauer nun in arge Bedrängnis.

Porsche soll belastende Emails vor den Anwälten von Paul Walkers Tochter Meadow versteckt haben. Das geht aus Gerichtsakten hervor, die das US-Promi-Portal TMZ zur Einsicht bekommen hat. Die 18-Jährige verklagt Porsche vor dem Zivilgericht auf Schadensersatz wegen grober Fahrlässigkeit mit Todesfolge. 

Laut einer eidesstattlichen Erklärung von Anwalt Jeffrey Milam war dieser durch Zufall darauf gestoßen, als er sich größtenteils geschwärzte Dokumente des deutschen Autobauers auf seinem Heim-Computer anschaute: „Im Büro konnte man die Passagen nicht lesen, doch auf meinem iMac schon.“ 

Die schockierendste Email war die eines Porsche-Mitarbeiters aus dem Jahr 2006, der Kollegen informierte, dass in nur zwei Jahren 200 der 1280 gebaute Carrera GTs (das Model von Paul Walkers Unfallwagen) Totalschaden bei Unfällen erlitten hatten. Seine höhnische Bemerkung dazu: „Das ist großartige News für die Besitzer der anderen GTs, weil ihre Wagen damit seltener werden und der Wert steigt.“ 

Ein anderer Angestellter reagierte auf die große Anzahl der Unfälle mit dem GT so: „Das ist jedes Mal in meinem Hinterkopf, wenn ich mich in diesem Wagen hinters Steuer setze. Ich verstecke meine Sorgen nur hinter meinem Scheiß-Grinsen“. 

Milam verlangt vom Gericht Sanktionen gegen den Konzern, „wenn absichtlicher Verschleierung.“ Er argumentiert: „Jede moralisch aufrechte Firma hätte das Modell vom Markt genommen oder zumindest die Öffentlichkeit vor den Gefahren des Wagens gewarnt.“

Eine Klage der Witwe von Roger Rodas, der bei dem Unfall am Steuer des Porsche gesessen und ebenfalls ums Leben gekommen war, war im vergangenen Jahr abgewiesen worden.

D. Sindermann/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © dpa

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