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Zuletzt machte "Naddel" mit ihrem Torkel-Auftritt beim diesjährigen RTL-"Sommer Dschungelcamp" Schlagzeilen.

Schluss mit den Ausreden

Schockierendes Geständnis: "Naddel" ist alkoholkrank

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Köln - "Ich bin Alkoholikerin und krank". Nadja abd el Farrag, bekannt als "Naddel", gesteht in einem Interview ihre Alkoholsucht. Was bewegte die 50-Jährige zu diesem mutigen Schritt?

Jetzt ist es raus: Nadja abd el Farrag, alias "Naddel", hat ein Alkoholproblem. In einem RTL-"Exklusiv"-Interview gestand die 50-Jährige ihre Sucht. "Ich bin Alkoholikerin und krank", sagte sie. "Es ist ein Problem, das ich ändern muss." Bereits seit längerem wurde der Bohlen-Ex Alkoholsucht unterstellt. Doch zugegeben hat sie es nie. 

2003 wurde Naddel volltrunken am Steuer erwischt, 2,37 Promille hat sie im Blut. Anfang 2014 wurde sie auf einer Party plötzlich ohnmächtig. Damals behauptete sie in der "Bild"-Zeitung: "Mir hat jemand etwas in Getränk getan. Ich bin keine Trinkerin". Auch als sie im August beim "Sommer-Dschungelcamp" durchs Studio torkelte, dementierte die gelernte Apothekershelferin ihre Sucht. 

Doch jetzt ist Schluss mit den Ausreden: Naddel will gegen ihre Sucht kämpfen - und für ein neues Leben. Dafür müsste sie sich eigentlich vom Promi-Zirkus abkoppelnund einen normalen Beruf ausüben. Doch das wird schwierig. "In einen normalen Job kann ich nicht zurück. Ich bin 50 – wer nimmt mich denn?", sagt sie im Interview mit RTL. 

Wie will Naddel den Kampf gegen den Alkohol gewinnen?

Nach mäßigen Erfolgen als Schauspielerin, Sängerin und Moderatorin zog es Naddel ins Nachtleben: Sie arbeitete als DJane, feierte viel, machte Werbung für Sexspielzeug. Der Alkohol war dabei stehts an ihrer Seite: "Ich habe Sachen gemacht, die ich gar nicht machen wollte. Ich habe einen Wein getrunken. Und dann noch einen Wein. Und irgendwann war man dann natürlich auch überdreht", gesteht Naddel. 

Ihre Mutter hätte sich schon lange Sorgen gemacht. "Sie sagt immer: 'Hör verdammt nochmal damit auf, mach' einen Schnitt'", erzählt abd el Farrag. Aber das ist leichter gesagt als getan, vor allem in den Kreisen, in denen die 50-Jährige verkehrt. 

Zunächst will Naddel alleine gegen den Alkohol kämpfen. Wenn gar nichts mehr helfe, wolle sie eine Therapie machen. "Ich versuche, ab heute - oder vor einer Woche schon - das zu ändern", sagt sie. "Aber ab und zu trinke ich halt doch schon mal was". Nach einem eindeutigem Schlussstrich hört sich das nicht an. Trotzdem bleibt zu hoffen, dass Naddel die Kurve kriegt und den Kampf gegen den Alkohol gewinnt.

sb/RTL

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