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Fotoshooting im Krisengebiet: Die Kandidatinnen spüren nichts von den Unruhen in Kairo.

Schönheitsköniginnen modeln im Unruhegebiet

Kairo  - Fotoshooting im Krisengebiet: Die 24 Kandidatinnen zur Wahl der “Miss Germany 2011“ sind bei ihrem Vorbereitungscamp in Ägypten von den Unruhen bislang verschont geblieben.

Die Fotoaufnahmen am Strand und am Hotelpool verlaufen problemlos. Auch die anderen Vorbereitungsaktionen, denen sich die 24 Kandidatinnen im Alter von 17 bis 24 Jahren stellen müssen, gehen ungehindert über die Bühne. Zum Beispiel das regelmäßige Training der jungen Frauen mit Tanzlehrer Joachim Llambi, die Friseur- und Schminktermine, die Modenschauen und Proben.

Diese Frauen wollen Miss-Germany 2011 werden

Wir wollen Miss Germany werden

“Hier ist die Lage ruhig. Wir haben traumhaftes Wetter, eine wunderschöne Kulisse für unsere Fotos und ideale Bedingungen“, sagt Organisator Ralf Klemmer am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. In der weit entfernt ebenfalls am Roten Meer liegenden Touristenregion Scharm el Scheich rückte am Sonntag die Armee ein. Doch die Unruhen in weiten Teilen des arabischen Landes haben auf das Camp der Missen bislang keine gravierenden Auswirkungen.

Im ägyptischen Badeort Aldiana Makadi Bay im besonders bei Deutschen beliebten Touristenzentrum Hurghada, wo sich die Schönheitskandidatinnen und der Rest der 60 Mitglieder zählenden Crew aufhalten, ist die Lage ruhig. Aus Sicherheitsgründen dürfen die jungen Frauen die am Roten Meer gelegene Hotelanlage nicht verlassen. Die Ausflüge in die Umgebung oder zu den Pyramiden, wie es sie in den Vorjahren gegeben hat, sind gestrichen. Die 24 Kandidatinnen bereiten sich in Ägypten zehn Tage lang auf die Wahl zur “Miss Germany 2011“ vor.

Sie findet am 12. Februar im Europa-Park im baden-württembergischen Rust statt. Es ist das vierte Mal, dass die Kandidatinnen der jährlichen Miss-Wahl zur Vorbereitung nach Ägypten reisten. In den Jahren zuvor war immer Spanien das Ziel der Damen gewesen. “Wir sind entspannt, behalten die Lage aber natürlich im Auge“, sagt Klemmer. “Wir informieren uns ständig, ob und wie sich die Lage verschärft.

Und natürlich erreichen uns auch regelmäßig Anrufe besorgter Eltern und Angehöriger.“ Sollte die Sicherheit der Kandidatinnen und nicht mehr garantiert werden können, werde sofort die Rückreise angetreten. “Aber bislang gibt es dafür keine Anzeichen“, sagt Klemmers Ehefrau Ines, die mit den jungen Damen trainiert. “Die Stimmung ist gut, aber es schwebt natürlich ein kleiner Schatten der Anspannung über uns“, sagt eine der Kandidatinnen.

“Uns geht es wie den Menschen in Deutschland. Wir verfolgen die Ereignisse im Fernsehen, ohne direkt davon betroffen zu sein“, sagt eine der jungen Frauen. “Wir versuchen, uns auf unsere Aufgabe zu konzentrieren und uns damit auch ein wenig abzulenken.“ Schließlich geht es in knapp zwei Wochen um die Frage, welche der jungen Frauen die Siegerkrone erhält. Und die steht im Missen-Camp im Vordergrund.

Von Jürgen Ruf

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