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Ganz schön lange her: So sahen die Ärzte aus, als der "Schrei nach Liebe" veröffentlicht wurde.

"Schrei nach Liebe" bereits auf Platz 14!

"Aktion Arschloch" geht ab: Die Ärzte stürmen die Charts

Baden-Baden - Erst auf iTunes jetzt auch bei Media Control: Die "Aktion Arschloch" spült den Ärzte-Song "Schrei nach Liebe" in den Web Charts nach oben. Der Anti-Nazi-Song kratzt an den Top-Ten!

22 Jahre nach der Veröffentlichung steht der Titel "Schrei nach Liebe" aktuell auf Platz 14 in den von Media Control veröffentlichten Web Charts. Damit hat der Musiklehrer Gerhard Torges das geschafft, was viele kaum für möglich hielten. Die Idee: Durch Downloads und Verkäufe soll der Song

wieder in die Hitparaden stürmen

und möglichst überall zu hören sein. Denn der Titel sei "ein klares Statement gegen Fremdenhass und Neonazis, so Torges zur Osnabrücker Zeitung.

"Mit der Aktion gelingt es uns, Aufmerksamkeit zu erregen und die eindeutige Botschaft des Textes sogar in den Unterhaltungsmedien zu platzieren", ist Torges überzeugt. Über Facebook und Internet trommelte seine "Aktion Arschloch" um Unterstützer. Mit Erfolg: Der "Schrei nach Liebe“ stand unter anderem bei iTunes und Amazon auf Platz eins - zigtausende machten bei der Aktion mit. 

Vergangene Woche klappte es noch nicht mit einem Einstieg in die aktuellen Top-100-Web Charts von Media Control noch nicht. Doch jetzt die kleine Sensation: Platz 14! Media Control spricht von einem "wahnsinnigen Hype im Netz". Für die Web Charts wertet das Unternehmen" künstlerbezogene Nennungen und Berichterstattung im Web, Blogs, News und sozialen Medien" aus. 

Die Ärzte wollen übrigens alle Erlöse an "ProAsyl" spenden. Man überstütze die Aktion "natürlich gern", hieß es von der Berliner Kult-Band.

mb

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