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Til Schweiger will in seinem Engagement nicht nachlassen.

Auch von den Medien

Schweiger wünscht sich mehr Engagement gegen Fremdenhass

Berlin - Ausländerfeindliche Ausschreitungen sorgen für Entsetzen. Dem Fremdenhass entschlossen entgegentreten - das ist die Botschaft von Til Schweiger. Der Filmemacher will in seinem Engagement nicht nachlassen.

Til Schweiger (52) wünscht sich mehr Engagement gegen Rassismus - auch von den deutschen Medien. "Ich würde mich engagiert gegen den Fremdenhass aussprechen", sagte er am Montagabend in Berlin der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, was er machen würde, wenn er einen Tag lang Chefredakteur wäre.

Mit seinem Engagement für Flüchtlinge hat Schweiger viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen - und war dafür nicht nur gelobt worden. In sozialen Medien war ihm Hass entgegen geschlagen.

Ende August 2015 gründete der Schauspieler und Regisseur die Til Schweiger Foundation für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dies sei ihm ein ganz persönliches Anliegen. "Ich glaube schon, dass das ein Stück weit Erziehung ist. Denn ich bin von meinen Eltern eigentlich so erzogen worden, dass man sich für Schwächere einsetzen sollte." Das vermittele er auch seinen vier Kindern. "Die haben alle das Herz am rechten Fleck", sagte Schweiger, dessen Actionfilm "Tschiller: Off Duty" derzeit im Kino läuft.

Bisher hat die Stiftung demnach mehr als eine Million Euro für Flüchtlingsprojekte gesammelt. Zu den schon bewilligten Projekten zählt die Mitfinanzierung einer neuen "Arche" in Hamburg-Billstedt sowie eine Kooperation mit der Zeit-Stiftung zur Begleitung von jugendlichen Flüchtlingen durch Lehramtsstudenten.

Das größte Vorhaben ist die Unterstützung des Flüchtlingshauses Osnabrück. Dort werden eine Kita aufgebaut sowie Schulungsräume für Sprachunterricht und ein Fitnessraum geschaffen.

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dpa

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