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Familienministerin Manuela Schwesig und Schauspielerin Maria Furtwängler wollen die Rechte der Frauen stärken.

Weltfrauentag

Schwesig und Furtwängler: "Frauen sind mehr als sexy"

Berlin - Am Dienstag ist Weltfrauentag. Zwei bekannte deutsche Frauen wollen diesen Tag nutzen, um auf die Rechte und die Darstellung der Frau in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) und Schauspielerin Maria Furtwängler finden die Rollenbilder von Frauen in den Medien einseitig. "Wir müssen endlich unsere 90-60-90-Schablonen ablegen. Frauen sind mehr als sexy", schrieben die Politikerin und die Schauspielerin zum Internationalen Frauentag in einem gemeinsamen Gastbeitrag für die "Passauer Neue Presse" vom Dienstag.

Nach Auffassung der beiden prominenten Frauen tragen die Darstellungen in Medien und Werbung dazu bei, Rollenbilder zu verfestigen, die einer Gleichstellung der Geschlechter entgegen wirken. "Frauen müssen in ihrer Vielfalt gezeigt werden. Sie denken und handeln und sehen eben auch unterschiedlich aus." Zu einer vielfältigeren Sicht könne beitragen, "wenn mehr Frauen daran beteiligt sind, die Bilder von Frauen zu zeichnen".

Außerdem forderten Schwesig und Furtwängler eine Verschärfung des Sexualstrafrechts in Deutschland. "Sexuelle Übergriffe dürfen nicht länger als Kavaliersdelikt behandelt werden - weder von der Gesellschaft noch vom Strafrecht." Dass Männer meinten, Frauen angrapschen und belästigen zu können, sei respektlos. Dieses Verhalten müsse bestraft werden können: "Die Zeiten, wo wir Frauen uns nicht frei bewegen dürfen, wo wir Frauen keine Miniröcke tragen sollen, die sind vorbei." Sexuell motivierte Übergriffe gebe es in Deutschland nicht erst seit der Silvesternacht von Köln.

Von diesen Frauen kann man sich eine Scheibe abschneiden

AFP

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