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Schauspielerin Senta Berger und ihr Sohn, Regisseur Simon Verhoeven, bei der Premiere von "Willkommen bei den Hartmanns" in München. Foto: Ursula Düren

Fürsorge

Senta Berger sorgt sich beim beim Dreh um Sohn

Drehabeiten mit Mutter und Sohn sind eher eine Seltenheit. Senta Berger konnte ihre mütterlichen Gefühle dabei nicht unterdrücken.

München (dpa) - Filmregisseur Simon Verhoeven (44) ist beim Dreh zur Komödie "Willkommen bei den Hartmanns" von seiner Mutter Senta Berger liebevoll umsorgt worden.

Sie habe immer wieder gesagt: "Du siehst aber ein bisschen blass aus. Holt doch mal dem Simon seine Jacke. Simon, du musst jetzt aber eine Jacke anziehen. Soll ich Dir noch eine Milch mitbringen?", verriet der "Männerherzen"-Regisseur der Deutschen Presse-Agentur in München.

Senta Berger (75) ließ sich erstmals von ihrem Sohn inszenieren, als Frau aus gutbürgerlichen Verhältnissen, die in ihrem Haus einen Flüchtling aufnimmt und damit das Familienleben auf den Kopf stellt. Das Verhältnis während des Drehs sei sehr vertrauensvoll gewesen, sagte Verhoeven. "Letztlich ist das eine feine Sache, wenn man seiner Mutter auch mal sagen kann "Ich weiß, du kannst noch viel saurer sein. Denk doch mal an damals, als ich von der Schule geflogen bin.""

Die gemeinsame Arbeit habe ihre lustigen Seiten gehabt. "Denn Mama ist auch dann Mama. Und wenn man am Set Mama sagt, müssen die Beleuchter schmunzeln und die anderen Schauspieler auch."

Willkommen bei den Hartmanns

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