"Sex and the City": Die sechste und (leider) letzte Staffel läuft an

- Hamburg (dpa) - Für die Fans hat das schier endlose Warten ein Ende, und der TV-Dienstagabend wieder einen Sinn. "Sex and the City" ist zurück, die ersten acht Folgen der sechsten und definitiv letzten Staffel laufen ab diesen Dienstag um 21.15 Uhr bei ProSieben an.

<P>Findet Carrie (Sarah Jessica Parker) mit dem Schriftsteller Jack Berger (Ron Livingston) ihre große Liebe oder kehrt sie in die Arme von Mr. Big (Chris Noth) zurück? Kann Samantha (Kim Cattrall) allein mit One-Night-Stands auf Dauer glücklich werden? Wagt Charlotte (Kristin Davis) mit Harry (Evan Handler) einen neuen Anlauf in Sachen Ehe? Und kommt Miranda (Cynthia Nixon) mit der Doppelbelastung Kind und Job zurecht?</P><P>Die Gerüchte schwirrten umher in den letzten Wochen. Angeblich wurden drei verschiedenen Enden der Serie abgedreht, Schauspielerin Sarah Jessica Parker war bei den letzten Aufnahmen den Tränen nahe. "Sex and the City" war eben immer mehr als nur eine x-beliebige amerikanische TV-Soap. Die vier Mädels aus New York standen für ein Lebensgefühl - wie überlebt frau das Single-Dasein in der Metropole? </P><P>Gerade eben war Valentinstag, überall rote Herzen, da kommt schon der neueste Trend aus den USA. Die SZ berichtete am Wochenende in einem großen Artikel über die "Quirkyalones", lebens-und genussfreudige Singels, die sich ganz bewusst für diese Lebensform entschieden haben. Immerhin machen Ehepaare nur noch die Hälfte aller amerikanischen Hauhalte aus, in Deutschland leben mehr als 13 Millionen Menschen solo - Tendenz steigend. </P><P>"Sex and the City" liefert höchst unterhaltsam die Identifikationsmuster für eine sozial mobile Gesellschaft, in der feste Bindungen längst nicht mehr die Regel sind. Andererseits glaubt die Mehrheit nicht nur der Deutschen immer noch an die ewige Liebe. Aus diesem allgemein gültigen Zwiespalt schlägt die Serie ihr komischen Funken und Pirouetten. Kurz und nicht immer schmerzfrei, aber mit urbanem Humor, elegantem Wortwitz, lässiger Ironie. </P>

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