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Charlie Hunnam greift jetzt doch nicht zur Peitsche.

Kneift der Schauspieler vor SM-Sex?

"50 Shades of Grey": Hunnam steigt aus

Berlin - Die männliche Hauptrolle in der Verfilmung des Sado-Maso-Bestsellers „50 Shades of Grey“ ist überraschend wieder frei. War Charlie Hunnam der Stoff zu heiß oder der Druck zu groß?

In der Bestseller-Verfilmung „50 Shades of Grey“ muss die männliche Hauptrolle neu besetzt werden. Der bislang für die Rolle vorgesehene Charlie Hunnam (33) habe sich mit den Machern darauf geeinigt, berichtete das US-Branchenblatt „Hollywood Reporter“ am Samstag und berief sich auf eine Mitteilung des Studios Universal Pictures.

Als Grund wurden TV-Termine des Briten genannt, die es dem Schauspieler („Sons of Anarchy“) nicht erlaubten, sich auf seine Rolle vorzubereiten. Der „Hollywood Reporter“ ließ unter Berufung auf ungenannt eigene Quellen Spekulationen aufkeimen, dass Hunnam angesichts der immensen Aufmerksamkeit, die das Filmprojekt habe, kalte Füße bekommen habe. In der Tat hatte es unter anderem Internet-Proteste von Fans der Bücher gegeben, die sich eine andere Besetzung als die von den Produzenten verkündete wünschten. Der Film dürfte einer der am meisten beachteten des kommenden Jahres werden.

Möglicherweise kommt es jetzt zu Verzögerungen beim Kinostart, der für die USA zunächst auf den 1. August 2014 gelegt worden war. Regie führt die Britin Sam Taylor-Johnson. Die Autorin E.L. James richtete indes am Samstag an Aussteiger Hunnam eine Nachricht via Twitter: „Ich wünsche Charlie alles Gute.“

Der Brite Hunnam sollte den smarten und reichen Geschäftsmann Christian Grey spielen, der eine sado-masochistisch geprägte Affäre mit der jungen Studentin Anastasia Steele beginnt: Peitschen- und Fessel-Spiele inklusive. Anfang September war bekanntgeworden, dass Hunnam die männliche und die US-Schauspielerin Dakota Johnson (24) die weibliche Hauptrolle spielen sollten. Als heißeste Anwärter auf die Rollen hatten lange „Twilight“-Schwarm Robert Pattinson und die „Harry Potter“-Schönheit Emma Watson gegolten.

dpa

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