Bilder: Heiße Hüftschwünge von Shakira in der Olympiahalle

München - Tourauftakt in Deutschland: Kurz nach 21 Uhr ist Shakira in einem rosafarbenen Tüllkleid aus der Menge in der Münchner Olympiahalle aufgetaucht, um dann auf der Bühne loszulegen.

In der fast ausverkauften Münchner Olympiahalle hat Kolumbiens Superstar Shakira das erste ihrer fünf Deutschlandkonzerte gegeben - wie immer mit viel nackter Haut, Hüftschwüngen und vielen Verwandlungen. Nicht ganz passend zu Schnee und Eis steht Shakiras Welttournee unter dem Motto “The Sun comes out“ - die Sonne kommt raus.

Bilder vom Konzert in München

Shakira: Heisser Tourauftakt in München

Zu Beginn hatte eine defekte Stromversorgung für minutenlange Verzögerungen gesorgt. Doch dann stieg die große Shakira-Party. Die 1,52 Meter große Sängerin erscheint am Freitagabend ganz in pinkem Tüll in der Halle, wie ein bonbonfarbener Rauschgoldengel. Langsam schreitet die 33-Jährige zur Bühne, bleibt stehen, umarmt und küsst die Fans. Kaum ist sie auf der Bühne angelangt, reißt sie sich die Verpackung vom Leib und steht in schwarzen Glanzleggings da, goldenem, bauchfreiem Top. Es folgt der erste Hüftschwung. Das Publikum johlt.

“Heute acht gehöre ich ganz euch“, sagt Shakira zu Beginn. Nach dem ersten Lied gibt sie fünf Mädchen aus dem Publikum Unterricht im Hüftschwung. “Los, es ist ganz einfach“, ruft sie. “Links, rechts, links rechts.“ Das Konzert beginnt mit bekannten Stücken wie “Whenever, Wherever“, erst später singt sie die Lieder ihres neuen zweisprachigen Albums “Sale el sol“, die größten Hits waren die Zugabe. Das Tempo der Lieder wird immer schneller, die Show opulenter. Shakira liefert eine musikalische Reise durch die Kontinente mit Flamenco-Klängen, Hip Hop-Einlagen, Bauchtanz- Rhythmen, kolumbianischer Folklore, House, Pop. Dazu passt die internationale Band Shakiras, die als Tochter einer Kolumbianerin mit spanischen Wurzeln und eines New Yorkers libanesischer Abstammung geboren wurde. Eine irische Geigerin, ein südafrikanischer Drummer und ein brasilianischer Gitarrist begleiten sie.

Shakiras Konzert bleibt bis zum Schluss eine große Verwandlungsshow, manchmal schlüpft sie während eines Lieds in verschiedene Rollen. Zu den Klängen von “Gipsy“ tanzt sie Flamenco, schmiegt sich an ihren Schlagzeuger, räkelt sich auf dem Boden. Später stolziert sie wie ein Model auf dem Catwalk, tanzt ausgelassen wie ein Go-Go-Girl, springt barfuß als Hippiemädchen über die Bühne, reibt ihren Hintern wie eine Nachtklubtänzerin an der Mikrofonstange.

Nach der Halbzeit wandelt sich auch die Bühnenshow. Grelle Blitze rasen durch die Olympiahalle, ein riesiges dreidimensionales Gesicht erscheint im Hintergrund, zwei Leinwände leuchteten in Neonfarben. Als Shakira sich mit “Waka Waka“ verabschiedet, stehen sie und die Zuschauer im Konfetti-Regen. Da ist sie wieder der Rauschgoldengel.

dpa

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