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Sido outet sich als ehemaliger „Ossi“. Halb so schlimm, seit 20 Jahren gibt es keine Trennung mehr.

Sido: „Ich bin ein Ossi“

Berlin - Das erstaunt die Fans. Der Rapper Sido kommt aus Ostberlin. Er gibt zu Probleme mit seiner „ostdeutschen“ Vergangenheit gehabt zu haben. Übel nimmt ihm das „Outing“ keiner.

Lange hat Star-Rapper Sido seine DDR-Vergangenheit verschwiegen - pünktlich zum 20. Jahrestag des Mauerfalls nun mit der neuen Single “Hey Du“ das Geheimnis aber gelüftet. “Es sind natürlich alle sehr überrascht, dass die Leitfigur des Berliner HipHop in Wirklichkeit ein Ossi ist“, sagte der 28-Jährige der “Berliner Zeitung“ (Dienstag). “Ich kann da aber jetzt drüber stehen. Es war einfach an der Zeit.“ Sidos neues Album “Aggro Berlin“ erscheint an diesem Freitag.

Gleichzeitig erklärte Sido, warum er seine Herkunft so lange verschwiegen hatte: “Ich hatte in den ersten Tagen, als ich damals nach Westdeutschland kam, viele Probleme wegen meiner ostdeutschen Vergangenheit.“ Weil er nach dem Umzug nach West-Berlin nicht als “Ostler“ dastehen wollte, “sondern cool wie alle anderen auch“, habe er nichts gesagt. Sido, der versteckt hinter einer Maske und als Galionsfigur des Plattenlabels Aggro Berlin mit dem Kiez-Hit “Mein Block“ berühmt wurde, galt lange als Westberliner Rap-Ikone.

dpa

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