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Rapper Sido wird immer wieder mit Vorurteilen konfrontiert - weil seine Mutter eine Sintiza war. 

"Bin nirgendwo so richtig angesehen"

Sido kämpft mit Vorurteilen wegen seiner Herkunft

Ludwigshafen - Der Berliner Rapper Sido hat als Sohn einer Sintiza nach eigenen Angaben mit Vorurteilen zu kämpfen.

Als er in eine bessere Gegend gezogen sei, sei er für die anderen der Typ aus dem Ghetto gewesen, „der mit seinem Zigeunerpack gefälligst dahin zurückgehen soll, wo er herkommt“, sagte der 34-Jährige der Zeitung „Die Rheinpfalz“ (Mittwoch). „So was höre ich in dem Viertel, in dem ich jetzt bin“, ergänzte er. „Ich bin nirgendwo so richtig angesehen.“ An ihm pralle das ab, seine Mutter treffe es mehr. „Vielleicht ist derjenige, der das über uns sagt, ja ein Nazi“, vermutete er. „Die Nazis wollen einen mit solchen Aussagen möglichst hart treffen.“

dpa

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