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Rapper Sido (31) gibt sich reumütig

Rapper zeigt sich reumütig

Sido: "Leider die Beherrschung" verloren

Wien - Sido (31) hat sich nach einem Handgemenge mit einem österreichischen Journalisten reumütig gezeigt. Der Rapper verurteilte sein Verhalten, eine Entschuldigung kam ihm aber nicht über die Lippen.

„Ich weiss, dass der Rahmen absolut falsch war - besonders, weil Kinder anwesend waren! - und, dass man mit Fäusten keine Probleme lösen kann, sondern vielmehr welche schafft“, schrieb Sido am Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite und auf Twitter. „Ich möchte niemandem das Bild vermitteln, dass diese Aktion richtig war“, fügte er hinzu.

Sido, der in Wien in der Jury der Show „Die große Chance“ saß, verlor Freitagabend nach der Live-Ausstrahlung die Fassung. Er versetzte dem Journalisten Dominic Heinzl (48) auf offener Bühne einen Faustschlag. „Nachdem Dominik und ich seit 2 Jahren immer wieder aneinander geraten sind, verlor ich am Freitag auf Grund seiner wiederholten Provokation leider die Beherrschung“, so Sido. Während der Sendung verspottete Sido den bekannten Society-Journalisten. Heinzl suchte nach der Show das Gespräch mit Sido, das schnell eskalierte. Video-Aufnahmen des Vorfalls zeigen, dass Heinzl hart zu Boden fällt und Sicherheitskräfte die beiden Männer auseinander bringen mussten.

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„Ich bin zu weit gegangen und hätte das Problem mit Herrn Heinzl anders lösen müssen“, sagte der Berliner in seinem Statement. Der öffentlich-rechtliche Fernsehsender ORF kündigte nach den Handgreiflichkeiten am Samstag mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Rapper. „Ich werde alle Konsequenzen tragen und kann die Entscheidung des ORF nachvollziehen“, gab sich der Rapper einsichtig.

Außerdem bedankte sich Sido für den Rückhalt seiner Fans. Am Wochenende bildeten sich Gruppen auf Facebook, die sich mit Sido solidarisierten. Doch der Rapper wollte das Bild zurechtrücken: „Ich möchte niemandem das Bild vermitteln, dass diese Aktion richtig war. Es ist nix wofür jemand gelobt werden darf!“ Die Auseinandersetzung dürfe nicht gut geheißen werden.

Eine Versöhnung mit Heinzl ist allerdings wohl nicht angedacht: „Herr Heinzl und ich werden sicher niemals Freunde, aber mit diesen Worten, hoffe ich, dass ich euch ein anderes Bild vermitteln konnte als am Freitag.“

dpa

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