Wegen Schlägerei verurteilt

Sido wehrt sich gegen Strafbefehl

Berlin - Der Rapper Sido wehrt sich gegen einen Strafbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung. Er hat Einspruch eingelegt.

Der Musiker habe Einspruch gegen das Urteil des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten eingelegt, bestätigte Gerichtssprecher Tobias Kaehne am Freitag. Gegen den 33-jährigen Musiker war vor drei Wochen eine Strafe von neun Monaten Haft auf Bewährungverhängt worden. Zudem wurde ihm auferlegt, 15 000 Euro an die Justizkasse zu zahlen. Sido, der einst mit dem Song „Mein Block“ seinen ersten großen Erfolg feierte, soll laut Anklage einen Mann mit einer Flasche verletzt haben.

Das Urteil erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Form eines Strafbefehls, weil Sido nicht zum Prozess erschienen war. Mit dem Einspruch des Berliner Künstlers werde es zu einer neuen Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht kommen, erläuterte Kaehne. Ein Termin stehe noch nicht fest.

dpa

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