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Schlagkräftiges Duo: Schwergewichts-Boxweltmeister Vitali Klitschko (l) und der US-Schauspieler Sylvester Stallone kündigten das Boxer-Musical "Roxky" an 

Singende Fäuste: "Rocky" wird Musical

Hamburg - Mit der Geschichte vom boxenden Underdog "Rocky" Balboa schaffte US-Schauspieler Sylvester Stallone 1976 den Durchbruch. Jetzt kam er nach Hamburg, um das gleichnamige Musical zu promoten.

“Ich dachte immer, dass 'Rocky' den Stoff für ein Musical besitzt und wollte das schon sehr lange machen“, sagte Stallone. “Ich bin sehr stolz, dass das Musical jetzt endlich auf die Bühne kommt.“ Die Geschichte des boxenden Außenseiters und seiner großen Liebe Adrian ziehe Frauen ebenso an wie Männer. Jemanden zu finden, der einen Typ wie “Rocky“ spielen kann, werde nicht leicht, so Stallone. “Solche Jungs gibt's heute kaum noch!“ Auf die Musicalbühne wird er sich selbst aber nicht stellen: “So wie ich singe, würde die Show nach einem Tag dicht machen!"

Er werde den Darstellern allerdings Tipps geben. “Ich stelle mir vor, dass ich dem künftigen Hauptdarsteller auch dabei helfen kann, die Körpersprache von 'Rocky' zu erlernen und ein Gefühl für diesen Charakter zu entwickeln“, sagte Stallone. Das sei sehr wichtig, da es eine sehr körperliche Rolle sei: “Boxer sind ja immer angespannt, immer in Bewegung und jeder hat dabei so seine Eigenarten.“ Er habe selbst lange gebraucht, bis er die Bewegungen verinnerlicht hatte, fügte der 65-Jährige hinzu. Neben Stallone, der den Boxer in insgesamt sechs Filmen verkörperte, waren auch die Klitschko-Brüder zu der Präsentation in die Hansestadt gekommen.

Die Geschichte von “Rocky - das Musical“ basiert weitgehend auf dem ersten der sechs Filme und ist eine verhältnismäßig kleine Produktion mit fünf Hauptdarstellern und einem kleinen Orchester. Premiere ist im November 2012 im Operettenhaus in Hamburg, gab der Veranstalter Stage Entertainment bekannt. Das Musical zieht in das TUI-Operettenhaus an der Reeperbahn und löst dort “Sister Act“ nach Whoopi Goldberg ab.

dapd/dpa

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