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Er gilt als Vorbild in Sachen Klimaschutz: Leonardo DiCaprio will nun auch Donald Trump von seinen Ansichten überzeugen. 

Passt das zusammen?

Skurril: DiCaprio spricht mit Trump über Umweltschutz

New York - Leonardo DiCaprio ist nicht nur für seine herausragenden Schauspielleistungen bekannt, sondern auch für seinen Einsatz für den Umweltschutz. Dass er jetzt ausgerechnet Klimawandel-Skeptiker Donald Trump traf, überrascht. 

Der als Umweltaktivist bekannte US-Schauspieler Leonardo DiCaprio hat die Gelegenheit bekommen, dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump seine Ansichten zu einer nachhaltigen Gestaltung der Wirtschaft nahezubringen. Der 42-Jährige habe Trump und dessen Tochter Ivanka bei dem Gespräch am Donnerstag erläutert, wie durch Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen "eine große wirtschaftliche Belebung" herbeigeführt werden könne, teilte der Chef der Leonardo-DiCaprio-Stiftung, Terry Tamminen, mit. 

DiCaprio überreichte Donald Trump dem Vernehmen nach eine Kopie seines Dokumentarfilms "Before the Flood" (Vor der Flut). In dem Film geht es nach DiCaprios Beschreibung darum, "was sofort getan werden kann und muss, damit wir unseren Planeten künftigen Generationen als bewohnbares Zuhause hinterlassen können". 

Trump hatte im Wahlkampf wiederholt einen Zusammenhang zwischen dem modernen Wirtschaftsleben und dem Klimawandel in Frage gestellt. Nach seinem Wahlsieg räumte er in der "New York Times" jedoch ein, dass es wohl "eine gewisse Verbindung" zwischen dem menschlichen Handeln und der Erderwärmung gebe. 

Am Montag unterhielt Trump sich ausführlich mit Ex-Vize-Präsident Al Gore, der wie DiCaprio für sein Engagement im Kampf gegen den Klimawandel bekannt ist. Ungeachtet solcher Gespräche mit Umwelt-Aktivisten nominierte Trump am Mittwoch den Generalstaatsanwalt Scott Pruitt, einen energischen Verfechter fossiler Energieträger, als künftigen Chef der Umweltbehörde EPA.

AFP

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