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Mückenstiche sollten mit Camouflage-Make-up abgedeckt werden. Foto: Andrea Warnecke

So lässt sich der Mückenstich im Gesicht abdecken

Sommerzeit heißt auch Mückenzeit. Manchmal hinterlassen die Plagegeister im Gesicht ihre Spuren. Damit das nicht gleich jeder sieht, heißt es: richtig abdecken.

Berlin (dpa/tmn) - Im Sommer gehört er eigentlich zum Hautbild mit dazu: der rote Flatschen vom Mückenstich. Besonders ärgerlich ist, wenn die Mücke im Gesicht zugeschlagen hat und der Flatschen nicht nur juckt, sondern auch noch jedem gleich auffällt. Dann gilt es, ihn richtig abzudecken.

Ein Mückenstich im Gesicht sieht nicht schön aus. Was tun? "Wenn man einen dicken Flatschen hat, reicht der Abdeckstift nicht", sagt Visagist René Koch aus Berlin.

Koch rät deshalb zur klassischen Variante des Camouflage-Make-ups. Darin enthalten sei Zinkoxid, das hemme zum einen die Entzündung. Außerdem enthält das stark deckende Make-up mehr als 50 Prozent Farbpigmente. Diese hohe Farbpigmentdichte sorgt dafür, dass der Mückenstich gut kaschiert wird.

Nun kommt es darauf an, das Make-up richtig anzuwenden. "Erst vorher alles auftragen wie immer", sagt Koch. Das heißt, bevor das Camouflage-Make-up zum Einsatz kommt, sollte man zum Beispiel die Foundation auftragen. Ganz am Ende kommt dann erst das stark abdeckende Mittel auf den Mückenstich. Das darf man aber nicht mit dem Finger auftragen: Sonst entsteht ein Hof rund um die Stelle, warnt der Visagist. Außerdem hat der Finger Schweiß und Hautfett, das würde das Camouflage-Make-up verdünnen.

Besser ist, einen kleinen und festen Spitzpinsel zu nehmen. Damit geht man in die Paste und deckt den Stich ganz präzise ab - die Umgebung des Fleckens wird damit nicht behandelt. So deckt man übrigens nicht nur Mückenstiche gut ab, auch Pickel können so aus dem Blickfeld verschwinden.

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