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Peter Alexander hatte einen Tag vor seinem Tod eine Klage wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte eingereicht.

Glück für Regenbogenpresse

Sohn von Peter Alexander scheitert mit Klage

Karlsruhe - Der Sohn des gestorbenen Musikers Peter Alexander kann nicht für seinen toten Vater gegen Regenbogenblätter vor Gericht ziehen, der einen Tag vor seinem Tod eine Klage eingereicht hatte.

Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH), die das Gericht in Karlsruhe am Mittwoch veröffentlichte.

Einen Tag vor seinem Tod im Jahr 2011 hatte der österreichische Sänger (1926-2011) per Fax eine Klage gegen unerwünschte Presseberichte auf den Weg gebracht. Zwischen 2009 und 2010 hatten verschiedene Publikationen unter anderem von der Trauer Peter Alexanders über den Tod seiner Tochter berichtet. Der Schauspieler sah sich dadurch in seinem Persönlichkeitsrecht verletzt und reichte Klage auf Entschädigung in Höhe von mindestens 30.000 Euro ein. Einen Tag danach starb er.

Der Sohn führte den Prozess weiter, verlor aber in den Vorinstanzen. Ansprüche aus dem Persönlichkeitsrecht könnten nicht vererbt werden, entschied nun auch der BGH. Entsprechende Prozesse könnten daher nur die Betroffenen selbst führen.

dpa

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