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Roman Polanski.

USA laut Zeitung darum bemüht

Sollte Polanski in Polen festgenommen werden?

Warschau - Die USA haben sich einem Medienbericht zufolge um die Festnahme des Starregisseurs Roman Polanski während eines Aufenthalts in Polen bemüht.

Die polnischen Behörden seien aufgefordert worden, den 81-jährigen Regisseur festzuhalten, bis er ausgeliefert werden könne, berichtete die polnische Zeitung "Gazeta Wyborcza" am Donnerstag. Polanski war in dieser Woche anlässlich der Eröffnung des Museums zur jüdischen Geschichte Polens nach Warschau gereist. Hintergrund der Verfolgung durch die US-Behörden sind Vorwürfe gegen Polanski wegen sexuellen Missbrauchs.

Wie das Blatt unter Berufung auf einen Beamten des polnischen Justizministeriums weiter berichtete, wurde das Ersuchen der USA abgelehnt, weil es nicht ins Polnische übersetzt worden war. Eine offizielle Bestätigung für den US-Antrag gab es zunächst nicht. Bereits im Jahr 2010 hatte Polen erklärt, der polnischstämmige Polanski könne nicht ausgeliefert werden, da die Taten nach polnischem Recht verjährt seien. Dies ist aber nach US-Recht nicht der Fall, weshalb er laut polnischer Generalstaatsanwaltschaft auf US-Anfrage festgenommen werden könnte.

Polanski könnte nach den Worten eines Staatsanwalts nun jedoch zurück nach Frankreich reisen, wo er derzeit eine Bühnenshow aufführt. Polanski, der polnischer und französischer Staatsbürger ist, war bereits 2009 auf US-Anweisung in Zürich festgenommen worden. Anschließend stand er in seinem Chalet im Schweizer Skiort Gstaad unter Hausarrest, bis ihn die Behörden nach rund zehn Monaten wegen Unklarheiten im Auslieferungsgesuch wieder freiließen. Die US-Behörden legen ihm zur Last, 1977 eine 13-Jährige sexuell missbraucht zu haben.

AFP

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