Sollte Prinz Harry in Argentinien entführt werden?

- Buenos Aires/London - Prinz Harry (20) hat Medienberichten zufolge durch seinen sorglosen Lebensstil und nächtliche Ausschweifungen während seines Aufenthaltes in Argentinien seine Entführung riskiert.

<P>Eine Bande hätte bereits seinen Tagesablauf ausspioniert, um den jüngsten Sohn von Prinz Charles und Prinzessin Diana zu kidnappen, schrieb die Zeitung "Pagina12" unter Berufung auf die Aussage eines Häftlings vor der argentinischen Polizei. Eine Sprecherin des Königshauses in London sagte am Donnerstagabend, Harry werde "in Kürze" nach Hause zurückkehren.</P><P>Sprecherin Amanda Foster bestand auf dpa-Anfrage darauf, dass der Prinz von Anfang an nur "kurze Zeit" in Argentinien habe bleiben wollen. Wegen einer Knieverletzung könne er nicht Polo spielen. Allerdings hatte es bei seiner Abreise am 12. November geheißen, Harry werde bis Weihnachten in Argentinien bleiben. "Er hat seine Pläne nicht geändert", sagte Foster. Zu Fragen der Sicherheit des Prinzen nehme der Palast grundsätzlich nicht Stellung.</P><P>Den argentinischen Berichten zufolge hat Prinz Harry wegen der Bedrohung die vergangene Nacht in der Residenz des britischen Botschafters in Buenos Aires verbracht. Die Nachrichtenagentur DyN meldete, Harry sollte noch am Donnerstag nach London zurückfliegen. In einer ersten Stellungnahme hatte Foster die Berichte als "Unsinn" bezeichnet.</P><P>Argentinischen Medienberichten zufolge war der Prinz den für seine Sicherheit zuständigen Beamten immer wieder entwischt, um sich ins Nachtleben von Buenos Aires zu stürzen. Mehrmals sei er frühmorgens und betrunken auf den Landsitz zurückgekehrt, wo er seit dem 12. November zu Besuch war.</P><P>Kurz vor dem Argentinienurlaub war Harry von seinem künftigen Vorgesetzten, dem Kommandanten der Militärakademie Sandhurst, gewarnt worden, dass jedes Fehlverhalten auch außerhalb des Dienstes ernste Konsequenzen bis zu einer Entlassung nach sich ziehen werde.</P>

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