U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen

U2 und U7: Zugausfälle, Unterbrechungen und Verzögerungen
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Quizköniginnen werden sie wohl beide nicht mehr: Fernanda Brandao (links) und Sophia Thomalla (rechts). Dazwischen: Stefan Raab

Triumph im Duell der unwissenden Grazien

Grass? Wer ist das? Thomalla siegt bei "Schlag den Star"

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Köln - Kann man sich über so einen Sieg freuen? Sophia Thomalla entschied das "Schlag den Star" gegen Fernanda Brandao für sich. Beide zeigten aber teils erschreckende Wissenslücken.

Einen epischen Kampf um einen knappen, aber verdienten Sieg gab es am Samstagabend bei ProSieben leider nicht. Dafür aber ein Duell zweier Grazien, dass so gar nicht eng ausging. Unterhaltend war das "Schlag den Star" zwischen Sophia Thomalla und Fernanda Brandao aber doch - irgendwie.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Thomalla siegte, und zwar deutlich: Mit 28 zu 8 Punkten fertigte sie ihre Konkurrentin ab, die nur drei Spiele lang kleine Gewinnhoffnungen hatte. Eine echte Schlacht musste das scheidende Moderator-/Sänger-/Kandidat-/Turmspringer-/Wokfahrer-/etc.--Multitalent Stefan Raab also nicht moderieren. 

Dass den Zuschauern ab und zu doch die Kinnlade herunterklappte, dafür sorgten die beiden Kandidatinnen allerdings dennoch. Allerdings wohl eher auf unrühmliche Art: Beide streikten bei der Antwort auf die Frage, von wessen Gewerkschaft Claus Weselsky der Vorsitzende ist, nämlich der Lokführergewerkschaft GDL. Und sie konnten auch dem CSU-Chef Horst Seehofer nicht Bayern als sein regiertes Bundesland zuordnen. 

Besonders krass erscheint aber diese Bildungslücke: Beide konnten nicht Günther Grass als Autor der "Blechtrommel"zuordnen. Und auch die Abkürzung "DAX" für "Deutscher Aktien Index" war keiner der beiden geläufig".

Fernanda Brandao ließ sich trotz der offenkundigen Wissenslücken zu folgendem Bonmot hinreisen: "Das Schöne ist: Man kann sich hier gar nicht blamieren, weil der Wendler ja schon da war", brach es aus ihr in Anspielung auf den ähnlich "erfolgreichen" Schlagersänger. Für diesen Spruch erntete die Brasilianerin johlenden Applaus vom Publikum. Na ja, wer im Steinhaus sitzt.. oder so ähnlich.

Zu ihrer Verteidigung sei beiden allerdings angerechnet, dass sie bei bestimmten Fragen doch die richtige Antwort kannten: Pablo Picasso als Maler eines berühmten Gemäldes und auch die drei baltischen Staaten konnte Brandao aufzählen.

Dennoch: Angesichts dieser Bildungslücken wäre den beiden Schönen vielleicht mal ein gelegentlicher Blick in die Zeitung anzuraten ...

bix

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