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Mit Mahnwachen in Moskau haben Unterstützer der kremlkritischen Punkband Pussy Riot Auskunft verlangt über das Schicksal der inhaftierten Nadeschda Tolokonnikowa. Seit dem 18. Oktober fehle von der 23-Jährigen jede Spur.

Von ihr fehlt jede Spur

Sorge um inhaftiertes Pussy-Riot-Mitglied

Moskau - Mit Mahnwachen in Moskau haben Unterstützer der kremlkritischen Punkband Pussy Riot Auskunft verlangt über das Schicksal der inhaftierten Nadeschda Tolokonnikowa. Seit dem 18. Oktober fehle von der 23-Jährigen jede Spur.

Das sagte ihr Ehemann Pjotr Wersilow am Sonntag dem Radiosender Echo Moskwy. Die Strafvollzugsbehörde teilte mit, sie verlege Tolokonnikowa derzeit in ein anderes Straflager und informiere bald über alle Umstände.

Die Kritikerin von Kremlchef Wladimir Putin hatte die Verlegung selbst verlangt. Sie begründete es damit, dass sie in ihrem bisherigen Lager Drohungen von Mitgefangenen und Wärtern ausgesetzt sei. Wo die junge Mutter künftig untergebracht ist, wurde nicht bekanntgegeben.

Tolokonnikowa und das weitere Bandmitglied Maria Aljochina (25) sitzen noch bis März 2014 eine zweijährige Haftstrafe wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ ab. Sie hatten in der wichtigsten Moskauer Kathedrale gegen Wladimir Putin protestiert. Ihre gleichfalls verurteilte Kollegin Jekaterina Samuzewitsch (31) war im Berufungsprozess überraschend auf Bewährung freigekommen.

dpa

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