Spekulationen um Prinz Williams Trennung

- London - Er dürfte jetzt wieder einer der begehrtesten Junggesellen der Welt sein: William, 24 Jahre alt, groß, attraktiv und wahrscheinlich irgendwann König von England. Nach der Trennung von seiner langjährigen Freundin Kate Middleton (25) werden sich viele junge Frauen nun Hoffnungen auf eine Liaison mit dem Zweiten in der britischen Thronfolger-Reihe machen.

Doch Vorsicht: Der Traum von einer königlichen Märchenhochzeit sollte nicht zu früh geträumt werden - fest binden will sich Prinz William vorerst nicht.

Zumindest soll dies einer der vielen Gründe sein, die verantwortlich sind für das plötzliche Aus zwischen "Babykins" (Kate) und "Big Willie" (William). Nachdem am Samstag die Boulevardzeitung "Sun" als erste über die Trennung berichtete und das Königshaus sich bislang nicht dazu äußerte, wurde in den britischen Blättern am Sonntag heftig über die zentrale Frage spekuliert: Warum?

Eine mögliche Antwort: Prinz William fühlt sich noch zu jung für die Ehe. "Ich bin 24 und will einfach noch ein bisschen Spaß haben", habe William zu Freunden gesagt. Die vergangene Freitagnacht - die Trennungs-Schlagzeile war schon gedruckt - verbrachte er mit Kumpeln in einem Londoner Nobelclub und zahlte Champagner im Wert von mehreren hundert Pfund. "Ich bin frei!", hörte ihn ein Clubbesucher rufen. Middleton suchte derweil Trost bei ihren Eltern.

Das lange so perfekt wirkende Paar habe sich "fünf Jahre zu früh" kennen gelernt, erklärten enge Freunde des Paares der "Sunday Times". William und Kate trafen sich 2001 an der schottischen St. Andrews Universität, mehr als drei Jahre lang waren sie zusammen. Jedoch hatte der Prinz schon damals öffentlich verkündet, er wolle nicht vor seinem 28 oder 30 Lebensjahr heiraten.

Als ein weiterer Grund für das Beziehungsende gilt Williams Offizierskarriere. Seit März absolviert der Unterleutnant eine Ausbildung zum Panzerkommandeur in der südenglischen Grafschaft Dorset. Das Paar habe sich fortan höchstens einmal pro Woche gesehen. Bis 2009 will der Prinz seinen Armeedienst verlängern, schrieb die "Sunday Times". Zudem möchte er mehr königliche Verpflichtungen wahrnehmen.

"Kate hat gedacht, William kümmert sich einfach nicht genug um sie", wird ein enger Freund zitiert. Einen Vorgeschmack auf die neue Freiheit hat der Prinz vor wenigen Wochen gegeben: Da tanzte er in einem Nachtclub mit einer 19-jährigen Blondine auf einem Podest und lud die Studentin anschließend in seine Kaserne ein. Auf einem Foto aus der selben Nacht ist er sehr nah an einer 18 Jahre alten Brasilianerin zu sehen.

Auch Williams Großmutter, Queen Elizabeth II., wird eine Beteiligung an der Entscheidung zugeschrieben. Auf einer Familienkonferenz soll die Monarchin ihrem Enkel geraten haben, die Hochzeit nicht zu überstürzen, zitierte die "News of the World" einen Höfling. Aus Angst vor einer weiteren gescheiterten Ehe in der Windsor-Familie habe die Queen gesagt: "Wir wollen keine neue Diana." Bestürzt über die Trennung sei Königin Elizabeth dennoch.

Einen Rat hat soll auch Prinz Charles erteilt haben: Wenn er Kate nicht heiraten wolle, sei es besser, die Beziehung zu beenden. Dies sei nur fair gegenüber der Millionärstochter, die in den vergangenen Monaten unter dem immer stärker werdenden Medieninteresse litt. Die Paparazzi-Jagd auf Middleton glich fast schon dem Rummel um Prinzessin Diana. Ein weiteres Problem soll es mit Kates bürgerlicher Abstammung gegeben haben.

Das Ende der Beziehung ist Berichten zufolge vor wenigen Tagen in einem tränenreichen Gespräch besiegelt worden. William und Kate haben sich in "freundschaftlichem Einverständnis" getrennt. Eine Schuld sei keinem der beiden zu geben, sagen Freunde und sind sich sicher: "Die beiden werden bis ans Ende ihres Lebens Freunde bleiben."

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