Razzia bei Melanie Müller mitten in der Nacht nach Hitlergruß-Skandal
Donnerstagnacht hat es in Leipzig auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft eine Razzia im Haus von Ballermann-Sängerin Melanie Müller (34) und deren Freund Andreas Kunz gegeben. Zuvor sorgte ein Nazi-Skandal für Schlagzeilen.
In der Nacht auf Donnerstag (13. Oktober 2022) hat es um 4 Uhr eine Razzia im Haus von Ex-Dschungelkönigin Melanie Müller und deren Freund Andreas Kunz (54) gegeben. Kunz war Zuhause, Müller nicht. Polizei und Staatsschutz führten die Razzia auf dem Grundstück von Melanie Müller in Leipzig durch. Müller soll den ehemaligen Bahnhof zum Wohnhaus ausgebaut haben.
Staatsanwältin bestäigt Razzia bei Melanie Müller in Leipzig
Die Kinder der „Promi Big Brother“-Kandidatin seien bei Ex-Freund Mike Blümer gewesen. Der zeigt sich am Mittwoch glücklich mit den Kindern beim „Eicheln-Sammeln“ bei Instagram. „Es geht um zwei Verfahren im Zusammenhang mit den aufgetauchten Videos“, bestätigte Vanessa Fink, Sprecherin der Leipziger Staatsanwaltschaft gegenüber bild.de

Der Hund schlug an, davon wurde ich wach“: Melanie Müllers Freund verrät Details der Razzia
Staatsanwältin Vanessa Fink gegenüber bild.de: „Da es sich um laufende Verfahren handelt, erteilen wir gegenwärtig dazu keine weiteren Auskünfte.“ Dafür verriet der neue Mann an Müllers Seite Details der nächtlichen Razzia in Sachsen: „Der Hund schlug an, davon wurde ich wach und dann standen auch schon die Polizisten vor mir“, so Kunz gegenüber bild.de.
Laut dem 54-Jährigen suchten die Polizisten nach Speichermedien, hätten jedoch nichts gefunden. Nach Bild.de-Informationen wurden jedoch Beweismittel sichergestellt. Anlass dürfte der Hitlergruß-Skandal von Melanie Müller während eines Konzerts am 17. September gewesen sein.
Hitlergruß bei Konzert brachte Stein ins Rollen
Müller hob vor Publikum mehrmals die rechte Hand zum Hitlergruß, während die Zuschauer „Ost, Ost, Ostdeutschland“ skandierten. Melanie Müller selbst erklärte sich damals so: „Ich kann gerade nur mehr oder weniger darüber lachen, was hier gerade rausgezerrt wird. Seit elf Jahren stehe ich auf der Bühne und mache immer diese Handbewegungen. Nicht aus rechtsradikalem Hintergrund, sondern ‚Zicke zacke zicke zacke‘, also genau so wie ich es dort mache.“
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Melanie Müller selbst hat sich noch nicht zur Razzia geäußert. Zuletzt nahm die Gewinnerin des Dschungelcamps 2014 (Staffel 8) auf ihrem Instagram-Account (239.000 Follower) mehrmals Stellung zu den Nazi-Vorwürfen. Verwendete Quellen: bild.de