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Til Schweiger streitet sich weiter mit der Hamburger Morgenpost.

Mega-witzige Gegendarstellung

So genial reagiert Tageszeitung auf Til Schweigers Leitungswasser-Klage

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Hamburg  -Vor drei Monaten kam es zum Streit zwischen TV-Star Til Schweiger und der „Hamburger Morgenpost“. Schweiger soll Leitungswasser in seinem Restaurant teuer verkauft haben. Jetzt geht der Zoff in die nächste Runde.

Anfang des Jahres kam es zu einem amüsanten Schlagabtausch zwischen Schauspieler Til Schweiger und der Hamburger Morgenpost (Mopo). Schweiger hatte Ende 2016 in Hamburg ein eigenes Restaurant, das „Barefood Deli“ eröffnet. Dort soll er für 4,20 Euro einen Liter Leitungswasser anbieten, das über Filteranlagen gereinigt und auf Wunsch mit Kohlensäure versehen wird.

Die Mopo mokierte sich über diese vermeintliche Abzocke.Auf ein schlagfertiges Statement Schweigers, das im Stern veröffentlicht wurde, reagierte die Mopo damals prompt. Die von Schweiger angepriesene „Veredelung“ sei nicht weiter als „aufwendiger Schnickschnack“ und habe nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Vor allem nicht, weil der Schauspieler sein Nachhaltigkeits-Konzept in der Karte nicht erläutere und somit noch dazu beitrage, dass die Gäste sich abgezockt fühlen.

Til Schweiger wäre allerdings nicht Til Schweiger, wenn er es einfach dabei belassen hätte. Doch auch in anderen öffentlichen Streitigkeiten, gilt der Schauspieler nicht gerade als Mann, der gerne klein bei gibt. Und deshalb, obwohl nun schon wieder ein viertel Jahr her, hat Schweiger sich nicht lumpen lassen, ein persönliches Statement zu seinem teuren Wasser auf die erste Seite der Mopo vom 19.04.2017 zu bringen, in dem er nochmal für alle deutlich sichtbar sein Wasser-Konzept erklärt und seine Filtermethode erläutert.

Kein Ende in Sicht

Der Sieger ist also gekürt - könnte man meinen. Die Mopo musste eine Gegendarstellung auf der Titelseite drucken - und das machten sie. Doch die Redakteure der Mopo spielen weiter fröhlich mit und veröffentlichten ihre ganz spezielle Reaktion zu Schweigers Statement ebenfalls - genau - auf der ersten Seite ihrer Ausgabe vom 19.04. Direkt unter dem Statement. Als direkten Vergleich sozusagen.

Süffisant merken sie an:  „Lieber Til Schweiger, Sie haben recht. Sie verkaufen in Ihrem Restaurant nicht Hamburgs teuerstes Leitungswasser. Sie verlangen nur 4,20 Euro für einen Liter Wasser aus dem Hahn, der eigentlich 0,4 Cent kostet. Aber immerhin: Nach unserer Berichterstattung haben Sie Ihre Speisekarte um den Hinweis ergänzt: „fein gefiltertes Hamburger Leitungswasser“. Das ist doch schon mal ein Fortschritt. Ihre Mopo.“

Es scheint als sei der Kleinkrieg zwischen Schweiger und der Hamburger Mopo noch lange nicht zu Ende. Ob es dabei tatsächlich nur um einen Liter Leitungswasser geht - das wissen wohl nur die beiden beteiligten Parteien.

kah

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