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Heute darf die Krawatte ruhig etwas kürzer getragen werden. Zwischen Gürtel und Krawattenspitze sollte jedoch maximal eine Hand passen. Foto: Jens Schierenbeck

Styling von Kopf bis Fuß: Drei Tipps für Männer

Welcher Mann möchte nicht gut aussehen? Vor allem zum Weltmännertag! Doch was tun, wenn die Haare etwas lichter werden? Wie lang darf eigentlich die Krawatte sein und welche Sockenfarbe ist schick? Ein paar Tipps.

Reutlingen (dpa/tmn) - Frauen finden zig Zeitschriften mit Stylingtipps in den Magazinauslagen. Und Männer? Nicht so viele. Zum Weltmännertag am 3. November bekommen sie deshalb drei Tipps - von Kopf bis Fuß:

Der Kopf: Beim Styling sind Männer auf dem Kopf oft etwas zurückhaltend. Solange, bis die Natur zuschlägt. Trug der Mann die Haare nämlich etwas länger, wird es nun kritisch. Dabei gilt: Ist der Haarausfall noch begrenzt, kann man beim Schneiden tricksen, beruhigt Roberto Laraia, Art Director des Zentralverbandes des deutschen Friseurhandwerks. "Da macht es schon Sinn abzustufen." Das hilft auch für das Volumen, das durch die fehlende Haare natürlich beeinträchtigt wird. Hierfür gibt es spezielle Volumenprodukte. Wird die kahle Fläche oben dann zu groß, geht es mit der langen Mähne einfach nicht mehr - nun sieht ein kürzerer Schnitt schicker aus.

Die Mitte: Ein Kleidungsstück speziell für Männer wird stolz auf der Brust getragen - die Krawatte. Früher galt: Die Krawatte muss mit der Spitze auf der Hose oder dem Gürtel enden. Das ist mittlerweile nicht mehr so. Momentan darf die Krawatte gerne etwas höher enden - mehr als eine Handbreit zwischen Gürtel und Krawattenspitze sollten es aber nicht sein, erklärt der Modeberater Andreas Rose aus Frankfurt am Main. Angesagt sind derzeit außerdem schmalere Krawattenmodelle, die nur zwischen 5,5 und 7 Zentimeter breit sind. Bei Farben und Mustern sind derzeit eher gedeckte Varianten gefragt.

Der Fuß: Hier gilt: Es wird mehr gewagt. Rot und Grün blitzt nun häufiger zwischen Schuh und Hose hervor. Einen allgemeingültigen Leitfaden für die perfekte Kombination bunter Socken gibt es nicht, erklärt Modeberaterin Britt Kiefer aus Hamburg. Aktuell sehe man teils sogar bunt gemusterte Socken zu bunt gemusterten Schuhen. Wem das ein wenig zu bunt wird, der sollte darauf achten, die Strümpfe zumindest passend zur übrigen Kleidung zu wählen. Die Socken sollten in der gleichen Farbfamilie liegen wie Pullover oder Hemd. Im beruflichen Umfeld gilt außerdem: Ist die Krawatte schon gemustert, sollten es die Socken nicht auch noch sein - einfarbig ist dann besser.

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