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In den frühen 80ern stellte Reeves den Superhelden im Film dar

Comicheld geht mit der Zeit

"Superman" schmeißt seinen Job hin

New York - Geniale Tarnung: Seit Jahrzehnten arbeitet Comic-Held "Superman" als Reporter bei einer Tageszeitung. Doch jetzt hat der "Mann aus Stahl" seinen Job gekündigt. Der Grund:

Die Geschichte von "Superman" kennen nicht nur die eingefleischten Comic-Fans: Einst kam er als Kal-El vom Planeten Krypton auf die Erde, wo ihn Pflegeeltern großzogen. Getarnt als tollpatschiger Journalist Clark Kent bei der Tageszeitung "Daily Planet", ahnte jahrzehntelang niemand, dass dieser hauptberuflich in einem roten Cape herumfliegt und mit seinen Superkräften Schurken aller Art das Handwerk legt. Doch seit der "Geburt" des fiktiven Helden in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich viel getan. Zeit für einen Berufswechsel, dachten sich die Macher der Heft-Reihe. 

In einem Interview mit "USA Today" erzählte "Superman"-Macher Scott Lobdell, der "Mann aus Stahl" werde in der Ausgabe, die an diesem Mittwoch in den USA erscheint, beim "Daily Planet" seinen Hut nehmen. Auslöser sei ein Streit mit Vorgesetzten, so der Autor. Enttäuscht vom heutigen Journalismus werde Kent sich künftig wohl den neuen Medien zuwenden. Vielleicht werde er zum Blogger, der die ungeschönte Wahrheit über das Internet verbreitet, zitiert die "Huffington Post" den Artikel. Die digitale Revolution geht eben auch nicht Comic-Helden vorbei.

hn/dpa

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