Tara Palmer-Tomkinson und Robbie Williams ein Liebespaar?

- London - Es war still geworden um Großbritanniens Paris Hilton. Jetzt ist das "It-Girl", wie das Szene-Magazin "Tatler" Tara Palmer-Tomkinson taufte, auf die Bühne der Schönen und Reichen zurückgekehrt. Mit einem riesigen Gong. Suff, Sucht und etliche Promi-Liebschaften liegen hinter der 34-Jährigen. Vor ihr liegen nun angeblich die Freuden in einer festen Beziehung mit Pop-Superhero Robbie Williams (32).

Zu denen, die sich freuen würden, wenn die etwas nervende Tara unter die Haube käme, gehört der britische Thronfolger Prinz Charles. Er ist ihr Patenonkel. Taras Vater, der Skilehrer des Prinzen, hatte ihn darum gebeten. Charles soll seine Einwilligung oft bereut haben. Denn kaum war Tara in das Alter für Party-Besuche gekommen, da machte die langbeinige kesse Schönheit durch Ausschweifungen von sich reden - und die Klatschpresse brachte sie stets mit Charles in Verbindung.

1995 löste Tara Palmer-Tomkinson - bekannt als T-P-T - einen Medienrummel aus, als sie Charles im Schweizer Ski-Ort Klosters einen Schmatzer aufdrückte. Der war platonisch, aber das war den Paparazzi, die das Foto gut verkauften, völlig egal. Später untersagte der Prinz die Einladung Taras zu seinen Ski-Partys. Bei einer der Feten hatte sie Prinz William angemacht - mit einem gewagten Dekolleté.

Auf der Männerliste, die T-P-T im Laufe der Jahre abgehakt hat, stand der nette Sänger James Blunt recht weit oben. Zu denen, die sie für eine halbwegs dauerhafte Beziehung in Erwägung zog, dann aber doch fallen ließ, gehörte dem Vernehmen nach auch Greg Martin, der Sohn des legendären Beatles-Produzenten George Martin.

Beruflich war T-P-T immer ein bisschen von vielem - darunter ein bisschen Model, ein bisschen Schauspielerin, ein bisschen Journalistin, sogar ein bisschen Klavierspielerin. Ein "Multitalent als Allround-Nichts", wie die "Zeit" einmal schrieb.

Mit Robbie Williams traf Tara schon vor zehn Jahren zusammen. Aber die Beziehung soll so unschuldig geblieben sein, wie der Kuss für Charles in Klosters. Bis es nun kürzlich in Robbies Aufnahmestudio doch gefunkt haben soll. Angeblich folgten leidenschaftliche Nächte in seinem Londoner Penthouse.

In ihren besten Zeiten war T-P-T auch so etwas wie eine lebendige Werbesäule. Die Fashion-Industrie überhäufte sie mit "Freebies" (kostenlosen Gaben), weil sie wusste, dass die Londoner Szene zwecks Nachahmung auf jeden Schnürsenkel in ihren Schuhen und jede Niete in ihren Designer-Jeans achtete.

Doch Ende der 90er Jahre galt das Party-Girl plötzlich als mega-out. "Der silberne Löffel, den sie schon bei der Geburt im Mund hatte" kommentierte der Society-Kolumnist Andy Walker, "scheint jetzt völlig in ihrer Nase zu verschwinden." Sollte heißen: Sie kann gar nicht mehr genug Kokain nachschaufeln.

Der Total-Zusammenbruch kam in einer Live-Show vor den Augen eines großen Fernsehpublikums. Eine Suchtklinik in Arizona war die nächste Station. Inzwischen soll T-P-T längst wieder trocken sein. Berauscht höchstens noch durch die Vorstellung von einer Zukunft mit Robbie Williams.

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