Tatjana Gsell verliert im Unterhaltsstreit

- Nürnberg - Die erste Runde im "Streit der Gsell-Witwen" geht an die 60-jährige Forouzandeh: Das Amtsgericht Nürnberg verpflichtete Tatjana Gsell (33) am Donnerstag in einem Unterhaltsstreit zu einer monatlichen Zahlung von 2300 Euro an die geschiedene Gattin des verstorbenen Nürnberger Schönheitschirurgen Franz Gsell.

<P>Mieteinnahmen der 60-Jährigen müssten dabei allerdings angerechnet werden, entschied ein Familienrichter. Dadurch dürfte Tatjana Gsell noch vergleichsweise glimpflich davonkommen, schätzen Beobachter.<BR><BR>Forouzandeh Gsell, die von 1969 bis 1996 mit Franz Gsell verheiratet war, konnte auf einen notariellen Vertrag aus dem Jahr 1996 verweisen. Darin sei ihr die Unterhaltszahlung nach Gsells Tod zugesichert worden. Die Vereinbarung hatte Tatjana Gsell zwar nicht bestritten, aber an der Höhe der Unterhaltsforderung erhebliche Zweifel angemeldet. Nach dem mysteriösen Tod von Franz Gsell im Frühjahr 2003 hatte sie deshalb erst einmal jegliche Zahlung verweigert. Sie ist dem Vernehmen nach Alleinerbin des auf zwei Millionen Euro geschätzten Gsell-Vermögens.<BR><BR>Der "Streit der Gsell-Witwen" ist damit aber längst nicht ausgestanden. Denn für die seit Jahren in Garmisch-Partenkirchen lebende Forouzandeh seien außerdem noch umgerchnet rund 75 000 Euro für wertvolle Pelze offen, die sie einst Franz Gsell geborgt habe. Bisher, so führte sie bei einem Prozesstermin im Februar an, habe sie weder die Pelze zurückerhalten noch Geld gesehen. Außerdem habe ihr Bruder dem Chirurgen in den 70er Jahren mit einem Kredit von umgerechnet 230 000 Euro beim Aufbau seiner Schönheitsklinik ausgeholfen.<BR><BR>Umgekehrt verweist Tatjana Gsell im Streit der Ex-Nebenbuhlerinnen auf einen Kredit von 28 000 Euro, den der Chirurg einst aufgenommen habe, um die Krankheitskosten von Forouzandehs Bruder bezahlen zu können. Im Gewirr von Forderungen und Gegenforderungen drohte teilweise auch der mit dem Fall befasste Familienrichter Ekkehard Gräfe den Überblick zu verlieren. Schließlich beschränkte er sich auf den Unterhaltstreit und verwies die übrigen Forderungen an eine Zivilkammer des Landgerichts, das sich demnächst damit befassen muss.<BR><BR>Noch im vergangenen Jahr hatte Tatjana Gsell vor allem wegen eines mysteriösen Überfalls auf ihren Ehemann für Schlagzeilen gesorgt. Dabei wurde der 76-Jährige so schwer verletzt, dass er später starb. Der Verdacht fiel rasch auf Tatjana Gsell und einen Jugendfreund. Später milderte die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe ab. Wie sich im Lauf der Ermittlungen herausstellte, sollte mit dem aus dem Ruder gelaufenen fingierten Überfall ein geplanter Versicherungsbetrug vertuscht werden.<BR><BR>Inzwischen beherrscht die Chirurgen-Witwe vor allem wegen ihrer Liason mit Prinz Ferfried von Hohenzollern die Klatschspalten. Nachdem sich der Adlige von seiner Ehefrau Maja getrennt hatte, lässt das Paar kaum eine Gelegenheit aus, um sich turtelnd Fotografen und Gesellschafts-Reportern zu präsentieren. In einem Interview der "Bunten" versicherte der Hohenzollern-Prinz: Egal, was seine Familie und die Öffentlichkeit über diese Frau sage, ob sie als Hexe verteufelt werde, "für mich ist sie Engel und Hexe zugleich". Im Interview einer Boulevard-Zeitung erklärte er unlängst, beide dächten inzwischen auch ans Kinderkriegen.</P>

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