Tatum O'Neal fand Gefängnis "nicht so schrecklich"

New York - Ein 18-stündiger Gefängnisaufenthalt wegen Drogenbesitzes war für die amerikanische Schauspielerin Tatum O'Neal (44) offenbar kein furchtbares Erlebnis.

"Es war nicht ganz so schrecklich. Es ist bestimmt schlimmer für Leute, die keinen Anwalt haben, der sie rausholt", sagte O'Neal, die am Sonntag nach einem Drogenkauf in Manhattan festgenommen worden war, danach der "New York Post". "Ich schlief mit ein paar Frauen auf einer Matratze, weil ich so müde war. Und ich muss sagen, dass New York da echt cool ist, es gab keine Sonderbehandlung, keine Sonderzelle."

Die Drogen habe sie nur gekauft, weil sie über den Tod ihres 16 Jahre alten Foxterriers nicht hinweggekommen sei. "Ich schaffte es einfach nicht, ich war sogar bei meinem Psychiater deswegen", erzählte die Oscar-Preisträgerin. "An dem Tag bin ich ziellos in der Gegend herumgelaufen und habe das Falsche gemacht." Die Ex-Frau von Tennis-Star John McEnroe beteuerte jedoch erneut, dass sie die Drogen nur gekauft, aber nicht konsumiert habe.

O'Neal, die als Zehnjährige für ihre Rolle in "Paper Moon" an der Seite ihres Vaters Ryan O'Neal den Oscar erhielt, hatte 2004 in einem Buch ihre Drogenabhängigkeit geschildert. Sie hatte aber stets beteuert, davon losgekommen zu sein.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Tenside in Shampoo und Duschbad reinigen Haut und Haare
Warum schäumt Duschbad? Und warum macht es sauber? Dafür sorgen die Tenside. Diese Stoffe bringen besondere Eigenschaften mit, weshalb sie in vielen Pflegeprodukten …
Tenside in Shampoo und Duschbad reinigen Haut und Haare
Buch enthüllt: Kennedy betrog seine Frau mit ihrer eigenen Schwester
John F. Kennedy galt schon zu Lebzeiten als Schürzenjäger. Wie ein neues Buch enthüllt, soll er nicht einmal vor der Schwester seiner Frau Jackie die Finger gelassen …
Buch enthüllt: Kennedy betrog seine Frau mit ihrer eigenen Schwester
Mit Satire und Sozialkritik geht Rios Karneval zu Ende
Anders als in Fastnachtsumzügen in Deutschland waren politische Anspielungen beim Karneval in Rio de Janeiro bisher nicht üblich. Das hat sich dieses Jahr geändert.
Mit Satire und Sozialkritik geht Rios Karneval zu Ende
Wolfgang Petry wird am Flughafen an seiner Stimme erkannt
Die Tonlage des Sängers ist auch Jahre nach seinem Rückzug aus dem Schlagerbusiness so markant, dass er immer noch erkannt wird - allerdings weniger häufig als früher.
Wolfgang Petry wird am Flughafen an seiner Stimme erkannt

Kommentare