Liz Taylor nach Klinikaufenthalt wieder zu Hause

Los Angeles - Liz Taylor ist nach einem Klinikaufenthalt wieder in ihre Villa zurückgekehrt. Die 76-jährige Hollywood-Diva "ist zu Hause und glücklich und beschäftigter denn je", zitierte die US-Zeitschrift "People" am Dienstag eine Person aus dem Freundeskreis der Schauspielerin.

Die zweifache Oscar-Preisträgerin war Ende Juli aus unbekannten Gründen ins Krankenhaus gebracht worden. Ihr Sprecher Dick Guttman teilte damals auf Anfrage mit, der Klinikaufenthalt sei rein vorsorglich. Nachdrücklich wies Guttman Gerüchte zurück, die Schauspielerin sei wegen eines Herzversagens an lebenserhaltende Maschinen angeschlossen worden. Derartige Berichte seien "dramatisiert, übertrieben und unwahr", so der Sprecher.

Umso überschwänglicher nun die Bemerkungen von Freunden gegenüber "People". "Sie trifft sich mit Freunden zum Dinner. Sie arbeitet", hieß es am Dienstag. "Und sie sieht fantastisch aus." Sie plane eine Reise nach Europa und Hawaii und kümmere sich um die Vermarktung ihres Parfüms. Eine offizielle Bestätigung für Taylors Entlassung von ihrem Sprecher gab es zunächst allerdings nicht.

Taylor hat seit Jahren schwere gesundheitliche Probleme. 2004 erlitt sie einen Herzinfarkt. Wegen Rückenschmerzen und Lähmungen ist sie häufig auf einen Rollstuhl angewiesen. Schon in den 70er und 80er Jahren hatte sie wiederholt mit Alkohol- und Gewichtsproblemen sowie wechselnden Krankheiten für Schlagzeilen gesorgt. 1997 musste ein bösartiger Gehirntumor entfernt werden. Gleichwohl engagierte sie sich weiter im Kampf gegen Aids, auch wenn sie nur noch selten in der Öffentlichkeit auftritt.

Liz Taylor hat in mehr als 50 Filmen meist leidenschaftliche Frauenrollen gespielt, darunter in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" (1966) an der Seite ihres Mannes Richard Burton. Taylor war achtmal verheiratet, mit Burton gleich zweimal. Jahrzehnte galt sie mit ihren Starallüren, Affären und Alkoholproblemen als Liebling der Klatschpresse. Sie hat vier Kinder und neun Enkelkinder.

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