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Thomas Gottschalk (r.) war bei Markus Lanz zu Gast

Besuch in der Show seines Nachfolgers

Gottschalk mit Versprechen an Lanz

Hamburg/Berlin - Thomas Gottschalk (62), ehemaliger Moderator des ZDF-Flaggschiffs "Wetten, dass..?", hat seinem Nachfolger Markus Lanz (43) versprochen, ihm keine Konkurrenz mehr zu machen.

Thomas Gottschalk und sein „Wetten, dass..?“-Nachfolger Markus Lanz sind knallharte Konkurrenten. Wenn Lanz (43) jetzt samstags im ZDF den Showklassiker moderiert, sitzt Gottschalk (62) zeitgleich für RTL in der Jury der RTL-Show „Das Supertalent“. Doch künftig, so kündigte der blond gelockte Entertainer am Mittwochabend in der Aufzeichnung der Markus-Lanz-Spätshow, die am Donnerstagabend um 23.15 Uhr ausgestrahlt wird, an, würden sie nicht mehr im direkten Vergleich aufeinanderprallen.

Sollte er zur ARD wechseln, erklärte Gottschalk, werde er „dafür sorgen, dass wir uns aus dem Wege gehen.“ Gottschalk, nach seiner gescheiterten ARD-Vorabendshow in der RTL-Castingreihe „Das Supertalent“ in der Jury, verhandelt derzeit mit der ARD über eine neue Abendshow, die nach Vorstellungen von WDR-Intendantin Monika Piel möglichst am Samstag laufen soll. „Im öffentlich-rechtlichen Bereich halte ich es für völlig unsinnig, wenn es eine Programmplanung gäbe, wo der Lanz im ZDF unterwegs ist und ich bei der ARD, also das halte ich für Quatsch“, ergänzte Gottschalk.

So war die zweite "Wetten, dass..?"-Ausgabe mit Lanz

So war die zweite "Wetten, dass..?"-Ausgabe mit Lanz

Im Dienst von RTL ist Gottschalk bereits zwei Mal mit dem „Supertalent“ mit Lanz und „Wetten, dass..?“ zusammengestoßen. Zwei Mal allerdings hatte der neue „Wetten, dass..?“-Chef nach Quoten deutlich die Nase vorn, mit jeweils mehr als zehn Millionen Zuschauern. Gottschalk hatte nach seinem Ausstieg bei „Wetten, dass..?“ Ende Dezember 2011 in der ARD zunächst eine Vorabendshow moderiert, die im Juni wegen miserabler Einschaltquoten eingestellt werden musste.

Bei Lanz plauderte der gebürtige Franke zumeist über seine TV-Karriere und ein wenig über sein Privatleben, zum Beispiel über den geplanten Verkauf seines Schlosses am Rhein. „Ich merke jetzt zum Beispiel, dass das Schloss, in das sich meine Frau verliebt hat und das toll ist, nicht mehr passt“, sagte er. „Es ist überflüssig geworden, weil ich bin da kaum, und da gebe ich auch schon zu, dass wir jetzt in so einer "Loslassphase" sind, auch das musst du einfach üben, dass du sagst, nee, es geht auch ohne.“

Mit seiner Frau Thea, die er seit 40 Jahren kennt, ist Gottschalk seit 36 Jahren verheiratet. Wer eifersüchtiger sei, wollte Lanz wissen. „Ich“, entgegnete Gottschalk sofort. „Krankhaft eifersüchtig gewesen. Da hab ich auch wahnsinnig getrickst. Thea war ja wirklich 'ne Granate - und da hatte die so ein nebulöses kleines Büchlein, und da stand dann Robert Dingens und so, die Thea kann sich keine Zahlen merken - und dann hab ich der jede Telefonnummer versaut, aus der Eins hab ich 'ne Vier gemacht, aus der Drei 'ne Acht, dann hab ich gedacht, wenn die irgendwo mal anruft, die hat "Kein Anschluss unter dieser Nummer".“

dpa

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