+
Til Schweiger setzt sich mit einer Schweigeminute für Flüchtlingshilfe ein. Foto: Daniel Bockwoldt

Til Schweiger zeigt sich von seiner stillen Seite

Hamburg (dpa) - Schauspieler Til Schweiger (51) engagiert sich mit einer Schweigeminute für die Flüchtlings-Aktion der "Bild"-Zeitung. In einem Clip schweigt er 60 Sekunden lang - und sagt dann in die Kamera: "Nicht reden, sondern helfen. Jetzt!"

Schweiger wolle damit diejenigen würdigen, "die sich jetzt schon aufopferungsvoll um die Menschen kümmern, die auf der Flucht sind und nicht mehr haben als ein Hemdchen am Leib", sagte Schweiger dem Blatt (Samstag). "Reden alleine reicht nicht, man muss auch was tun." Der ungewöhnliche Spot sei ihm nicht schwergefallen: "Das war eigentlich mein einfachster und kürzester Dreh aller Zeiten."

Er halte es inzwischen für seine Pflicht, sich für Flüchtlinge zu engagieren, sagte Schweiger dem "Hamburger Abendblatt" (Samstag). "Wenn man selbst prominent ist und weiß, man hat eine laute Stimme, dann muss man sich da einfach einsetzen. Weil ich es KANN." Schweiger will im niedersächsischen Osterode ein Vorzeige-Flüchtlingsheim errichten. Der Plan ist aber ins Stocken geraten.

Der Wiener Künstler Raoul Haspel hatte mit einer "Schweigeminute" Geld gesammelt. Eine Minute Stille verkauft er im Internet, der Erlös soll den Menschen im überfüllten Flüchtlingslager in Traiskirchen (Österreich) zugutekommen. Zeitweise lag der "Song" auf Platz 1 der iTunes-Download-Charts in Österreich.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Melanie Griffith begleitet Lugner beim Opernball
Ihre große Zeit liegt rund 30 Jahre zurück. Da war Melanie Griffith ein echter Hollywood-Star. Schlagzeilen machte auch ihr Privatleben. An der Seite von Richard Lugner …
Melanie Griffith begleitet Lugner beim Opernball
Cranberries-Sängerin: So schätzt Scotland Yard ihren Tod ein
Nach dem Tod der Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan sind weiterhin viele Fragen offen. Inzwischen hat sich auch Scotland Yard geäußert.
Cranberries-Sängerin: So schätzt Scotland Yard ihren Tod ein
Matt Damon entschuldigt sich für #MeToo-Äußerungen
Er möchte Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein. Matt Damon macht einen Rückzieher.
Matt Damon entschuldigt sich für #MeToo-Äußerungen
Lechtenbrink: Hamburg ist mehr als Elbphilharmonie
Er mag die "Eventisierung" in seiner Heimatstadt nicht: Volker Lechtenbrinck plädiert für die Hamburger Vielfalt.
Lechtenbrink: Hamburg ist mehr als Elbphilharmonie

Kommentare