Pixar-Chef John Lasseter (Mitte) mit den von ihm geschaffenen Zeichentrickfiguren Woody und Buzz Lightyear aus "Toy Story"

"Toy Story"-Erfinder für Lebenswerk geehrt

West Hollywood - Der US-Trickfilmproduzent John Lasseter ist in Anerkennung seiner Verdienste um den Kurzfilm für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden.

Verliehen wurde der Preis von der US-Medienfirma Shorts International. “Das ist ein tolles Gefühl, weil ich Kurzfilme liebe“, sagte Lasseter bei der Feier am Freitag. “Ein großer Kurzfilm bringt dich zum Lächeln und zum Nachdenken“, erklärte er.

Lasseter wurde 1988 für “Tin Toy“ in der Kategorie “Animierter Kurzfilm“ mit einem Oscar ausgezeichnet. Seinen wohl größten Erfolg feierte der 54-Jährige mit “Toy Story“ (1995), dem ersten computeranimierten Film in Spielfilmlänge überhaupt, für den er einen "Special Achievement Award" bei den Oscars überreicht bekam. 

Nach "Toy Story" führte Lasseter Regie bei Kassenknüller wie "Das große Krabbeln" (1998), "Toy Story 2" (1999) und "Cars" (2006). Als Produzent war er außerdem verantwortlich für die Hollywood-Animations-Hits "Die Monster-AG" (2001), "Findet Nemo" (2003), "Die Unglaublichen - The Incredibles" (2004), "Ratatouille" (2007), "Bolt - Ein Hund für alle Fälle" (2008), "Küss den Frosch", "Oben" (beide 2009) und "Rapunzel - Neu verföhnt" (2010).

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Die aktuelle Auszeichnung für sein Lebenswerk könnte an diesem Wochenende nicht die letzte Ehrung für Lasseter gewesen sein: Sein jüngstes Werk “Toy Story 3“ ist bei der Oscarverleihung am Sonntag in fünf Kategorien nominiert (u.a. bester Filmsong und bester Tonschnitt). Der Film gilt als Favorit für den Oscar als bester Animations-Spielfilm des Jahres. Oscar-Hoffnungen machen kann sich "Toy Story 3" außerdem in der Rubrik “beste Buchverfilmung“ sowie in der Königsdisziplin "bester Film des Jahres".

Lasseter selbst war bisher insgesamt sechsmal für den Oscar nominiert.

dapd/tz

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