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Tochter Jenny mit ihrem Vater Udo Jürgens auf einer Filmpremiere (Archivbild).

"Papa, Du bist unsterblich"

Jenny Jürgens: Rührender Abschiedsbrief an den toten Vater

München - Jenny Jürgens nimmt ein Jahr nach dem plötzlichen Tod von Schlagerstar Udo Jürgens Abschied von ihrem Vater und gewährt den Fans tiefe emotionale Einblicke.

Der Sänger und Komponist Udo Jürgens starb vor genau einem Jahr am 21.12.2014. Bei einem Spaziergang in Gottlieben im Schweizer Kanton Thurgau brach er mit einem Herzversagen zusammen und konnte nicht mehr gerettet werden.

Jürgens wurde 80 Jahre alt. Er war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Sänger und feierte internationale Erfolge. Zu seiner Tochter Jenny hatte er immer ein besonderes Verhältnis. Die Zeit nach dem Verlust bezeichnete sie deswegen als "vielleicht die schwersten Monate in meinem Leben". 

Genau ein Jahr nach dem plötzlichen Tod nimmt Jenny Jürgens in einem Brief noch einmal Abschied von ihrem Vater. "Der Schmerz Deines plötzlichen Abschieds ist elementar. So unvorbereitet, so plötzlich, mitten aus dem Zenit Deines Erfolges und aus der Wiege Deiner Familie gerissen", beginnt sie den in der Bild-Zeitung veröffentlichten Brief, um im Anschluss von gemeinsamen Erlebnissen, der Verarbeitung dieses Verlustes und der immensen Anteilnahme der Fans zu erzählen.

Denn eben diese half ihr den Schmerz zu verarbeiten und auch wieder schöne Momente zu erleben. Und ein Ziel zu erreichen, dass ihr Vater sich immer für sie gewünscht hatte. Nämlich "Liebe ohne Leiden" zu erfahren, wie Jenny und Udo Jürgens 1984 gemeinsam sangen.

"Genau das hättest Du auch gewollt. Mich lachen und glücklich zu sehen. Es geht mir gut, Papa! Ich werde mit Liebe beschenkt! Du wünschtest mir „Liebe ohne Leiden“ – Dein Wunsch ist in Erfüllung gegangen", betont Jenny in ihrem Abschiedsbrief.

Und an ein Zitat ihres Vaters erinnert sie sich noch besonders gut: "'Der Mensch ist erst tot, wenn sich niemand mehr an ihn erinnert'. Wenn das stimmt, lieber Papa, dann bist Du unsterblich. Ich liebe und vermisse Dich unendlich", lautet das Schlusswort von Jenny Jürgens.

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