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Campino, Frontmann der "Toten Hosen"

Campino: Kein Liebeslied ohne Messer in der Hand

München - "Tote-Hosen"-Frontmann Campino bezeichnet sich selbst als fröhlichen Menschen. Trotzdem ist er bislang an einem schönen Liebeslied ohne düstere Inhalte gescheitert.

„Irgendwer muss darin leider immer ein Messer in der Hand halten oder Zweifel haben“, sagte Campino in einem Interview der Zeitschrift Freundin. Dies entspreche eigentlich nicht seinem Charakter. Er lache gerne und sei schon als Schüler ein Spaßvogel gewesen. Nur beim Texten gerate er „sehr schnell in eine düstere Ecke. Denn in diesem Gedankenbereich halte ich mich sehr viel lieber auf als im fröhlichen“, sagte Campino.

Gleichwohl findet er das Altern entspannend. „Mit Anfang 20 bin ich wesentlich aggressiver und oberflächlicher an Sachen rangegangen. Als Band wollten wir mit niemandem etwas zu tun haben, der nicht wie wir war“, sagte Campino, der Vater eines Sohnes ist. „Inzwischen habe ich verstanden, dass mich diese Schwarz-Weiß-Malerei nicht weiterbringt.“

dpa

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