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Whitney Houston starb am 11. Februar 2012. 

Verhielt sich Polizist respektlos?

Tote Whitney Houston: Streit um Leichenschau

Los Angeles - Unmittelbar nach dem Tod von Whitney Houston soll ein Polizist das Leichentuch gelüftet und unangemessene Kommentare abgegeben haben. Das behauptet zumindest ein Kollege.

Das mutmaßliche Fehlverhalten eines Polizisten unmittelbar nach dem Tod von Whitney Houston beschäftigt die US-Justiz. Erhoben werden die Vorwürfe gegen Terry Nutall von einem anderen Polizisten, der nach eigenen Angaben dem Geschehen beiwohnte. Dabei habe Nutall das Leichentuch bis unter den Schambereich weggeschoben und gesagt: "Verdammt, sie sieht immer noch gut aus - oder?", heißt es nach Angaben der "Los Angeles Times" in der Klageschrift. Er soll hinzugefügt haben, dass die tote Houston "gut aussieht für eine Frau ihres Alters und ihres Zustands".  

Der klagende Polizist, Brian Weir, berichtete nach eigenen Angaben seinen Vorgesetzten von dem Verhalten seines Kollegen. Als Reaktion wurde Weir aber nach eigenen Angaben degradiert, zudem seien ihm Vergünstigungen wie Überstunden-Zulagen gestrichen worden. Mit der Klage will Weir von der Stadt Beverly Hills Entschädigung und Schmerzensgeld erzwingen. Ein Polizeisprecher sagte, es habe keine Repressionen gegen Weir wegen seiner Beschwerde gegen Nutall gegeben. Außerdem sei Nutall autorisiert gewesen, sich Houstons Leiche anzusehen.

Trauerfeier für Whitney Houston

Trauerfeier für Whitney Houston

Houston war am 11. Februar 2012 - dem Vorabend der Grammy-Verleihung - tot in der Badewanne ihres Hotelzimmers in Beverly Hills gefunden worden. Einem Bericht der Gerichtsmedizin zufolge ertrank sie, nachdem sie vermutlich Drogen und Alkohol zu sich genommen hatte. Die mit Hits wie "I Will Always Love You" und dem Film "Bodyguard" weltberühmt gewordene Sängerin verkaufte zu Lebzeiten mehr als 170 Millionen Platten, kämpfte aber lange mit schweren Drogen- und Alkoholproblemen.

AFP

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