+
John Travolta und seine Frau Kelly Preston verlassen das Gerichtsgebäude in Nassau.

Travolta erzählt über Tod seines Sohnes

New York/Bahamas - Hollywoodstar John Travolta (55) hat erstmals öffentlich berichtet, wie verzweifelt er um das Leben seines Sohnes Jett gekämpft hat.

Lesen Sie auch:

Prozess wegen Travolta-Erpressung begonnen

Der 16-jährige Junge, der unter Autismus litt, war im Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas gestorben. In einem Prozess wird jetzt einem Sanitäter und einem früheren Abgeordneten von den Bahamas vorgeworfen, sie hätten mit Details der Krankengeschichte 25 Millionen Dollar (etwa 17 Millionen Euro) von Travolta erpressen wollen.

Dazu sagte der aus Filmen wie “Saturday Night Fever“ oder “Pulp Fiction“ bekannte US-Star am Mittwoch (Ortszeit) in der Inselhauptstadt Nassau vor Gericht aus. Laut CNN sagte der Schauspieler, ein Kindermädchen habe den Jungen damals bewusstlos auf dem Boden gefunden. Ein Freund der Familie und er hätten Wiederbelebungsversuche gemacht, seine Frau Kelly Preston habe Jetts Kopf gehalten. Die Mutter war bei Travoltas Zeugenaussage dabei und brach immer wieder in Tränen aus.

Travolta berichtete, sie hätten den Sohn damals mit ihrem Privatflugzeug nach Palm Beach bringen wollen. Noch im Rettungswagen hätten sie sich jedoch entschlossen, ein örtliches Krankenhaus aufzusuchen. Dort gab es für die verzweifelten Eltern nur noch die Auskunft “Ihr Sohn lebt nicht mehr“.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Polizei sperrt Autobahn wegen sechs Entenküken
Die Entenkinder hatten es offenbar eilig. Sie watschelten unbedarft über die Überholspur einer Autobahn. Weil dies zu gefährlichen Bremsmanövern bei Autofahrern führte, …
Polizei sperrt Autobahn wegen sechs Entenküken
Obama begrüßt Berliner auf Deutsch
Der ehemalige US-Präsident kann ein paar Brocken Deutsch sprechen. Das stellte er bei seinem ersten Kirchentagsauftritt unter Beweis.
Obama begrüßt Berliner auf Deutsch
Tiger-Zwillinge im Zoo Leipzig heißen Akina und Lenya
Die beiden Tiger-Mädchen sind in einer Zinkwanne getauft worden. Sie sind vor drei Monaten zur Welt gekommen und würden schon langsam ruppig, sagte der Zoo-Direktor Jörg …
Tiger-Zwillinge im Zoo Leipzig heißen Akina und Lenya
Liam Cunningham: Welt hilft Flüchtlingen in Afrika zu wenig
Der Schauspieler besuchte mit der Organisation World Vision unter anderem das größte Flüchtlingslager der Welt im ostafrikanischen Uganda. Vor allem um die Kinder müsse …
Liam Cunningham: Welt hilft Flüchtlingen in Afrika zu wenig

Kommentare