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Im knappen, knallroten Lederkleid: Heidi Klum.

Model-Mama ist glücklich

Treffen mit Heidi Klum: Liebeskummer Fehlanzeige

München/ Santa Monica - An der sonnigen Küste Kaliforniens, traf unser Korrespondent Heidi Klum kürzlich zu einem „handfesten“ Interview – auch er wollte sich eigentlich auf den Job als Bodyguard bewerben...

Das dürfte zurzeit der wohl begehrteste Job der Welt sein: Bodyguard bei Topmodel Heidi Klum! Doch seit Kurzem scheint die Modelmama und Werbeikone fündig geworden zu sein – zumindest sieht man sie und ihre vier Kinder Leni, Henry, Johan und Lou wieder in männlicher Begleitung durch den Nobelwohnort Brentwood (bei Los Angeles) spazieren. Unweit davon, in Santa Monica an der sonnigen Küste Kaliforniens, traf unser Korrespondent Dierk Sindermann die gebürtige Bergisch-Gladbacherin kürzlich zu einem „handfesten“ Interview – auch er wollte sich eigentlich auf den Job als Bodyguard bewerben ...

Wenn es um ihren Bodyguard geht, dann legt Heidi Klum persönlich Hand an. Nein, das ist keine anzügliche Anspielung auf ihren Ex-Freund und -Beschützer Martin Kirsten. Sie tut es als Qualitätsprobe! Ich habe es am eigenen Leib erlebt. Beim Germany’s Next Topmodel-Interview im Nobelhotel Shutters am Strand von Santa Monica bot ich mich – scherzhaft – als „Ersatzmann“ an. Heidi grinsend: „Hast du denn Muskeln?“ Griff an den linken Bizeps, Griff an den rechten. Dann wandern ihre Hände tiefer zur taktilen Prüfung der Bauchmuskulatur. Das macht mir den Job so begehrenswert, dass ich Heidi ein Angebot unterbreite, das sie eigentlich nicht ablehnen kann: „Wenn du mich anheuerst, verzichte ich auf die 200 000 Dollar.“ So viel soll das Jahressalär des Vorgängers betragen haben.

Trennung von Bodyguard Martin

Mal im Ernst. Nach der Trennung von Martin ist Heidi gut drauf: „Ich habe meine Familie und tolle Freunde.“ Und einen neuen Bodyguard, der sie und ihre Lieben auf Schritt und Tritt beschützt.

Mit der Liebe ist Martin Kirsten nämlich auch seinen Job losgeworden. Bereuen tut Heidi diese Liaison aber nicht. „Martin war in einer schwierigen Phase, nach der Trennung von Seal, für sie da und das ist etwas, wofür sie immer dankbar sein wird“, vertraute eine enge Freundin von Heidi dem Magazin People an.

„Im Leben geht es ums richtige Timing. Er war eine unglaublich wichtige Unterstützung“, so die Freundin. Auch die Kinder hätten mit Martin die Trennung von Mama und Papa besser überwunden. Denn der Bodyguard war Teil des Klum’schen Clans, der nicht gerade klein ist: Heidi hat aus der Ehe mit Seal drei Kinder: Henry (8), Johan (6) und Lou (4). Aus der Beziehung mit Ex-Formel-1-Manager Flavio Briatore stammt ihre älteste Tochter Leni (9). Immer wieder wurde auch über ein fünftes „Klümchen“ spekuliert. Doch Heidi musste gar nichts mehr dementieren – sie trennte sich von Bodyguard Martin in diesem Januar.

Für Liebeskummer aber ist in ihrem Universum kein Platz. Im Gegenteil, momentan mache ihr das Leben „einfach großen Spaß“, wie sie sagt. Gibt es vielleicht sogar eine neue Liebe? Was ist dran an dem Gerücht, dass ein italienischer Fotograf, mit dem sie auf der Cabrio-Fahrt durch Hollywood geknipst wurde, ihr Neuer ist? Nur ein wortloser Kommentar: Kopfschütteln. Klum genießt und schweigt. Letzteres resultiert aus schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit: „Am Anfang war ich offener.“ Damals konnten Journalisten noch zu ihr nach Hause kommen: „Meine Mutter hat sogar Aufschnitt auf den Tisch gestellt.“ Der Gastfreundschaft folgten zu oft böse Storys: „Da wirst du vorsichtiger.“

Das gilt auch bei der Wahl ihrer Männer. Allerdings: Was das Alter anbelangt, sei sie ganz flexibel, so Heidi.

Und verzeihen kann sie dem starken Geschlecht auch. Zum Beispiel Wolfgang Joop, der einst lästerte: „Sie ist der Durchschnitt in Person.“ Seit der 69-Jährige Jury-Mitglied ist, zählt das aber nicht mehr. Er redet heute von „falscher Interpretation“ und sie schwärmt von „Liebe auf den ersten Blick“. Na ja, wenn es ums Geldverdienen geht, dann kann man sich schon einmal verhört haben ...

Joop hat schon eine Favoritin

Auch Joop, Thomas Hayo und ein paar Mädchen sind zu dem Interview in Santa Monica mitgekommen. Man habe schon die ersten Auseinandersetzungen hinter sich, so Hayo. „Wir sind eben drei Dickköpfe“, umschreibt er es charmant, um gleich wieder loszuschießen: „Joop ist einfach der Softie unter uns!“ Und er hat schon eine Favoritin. Die 17-jährige Natalie aus Soltau liegt ihm besonders am Herzen. Joop hat ihr sogar versprochen, sie im März bei seiner Pariser Modenschau über den Laufsteg marschieren zu lassen.

So weit zu den Träumen und Hoffnungen der Mädchen, für die Heidi natürlich das große Vorbild ist. So manche hat auch gleich von Medienprofi Klum gelernt – wie Jolina aus Hamburg. Sie weiß jetzt, wie sie in Zukunft auf unangenehme Reporter-Fragen antworten soll. Die 17-Jährige: „Ich tu’ so, als ob mir eine ganz andere Frage gestellt worden ist.“

Dierk Sindermann

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