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John Galliano (50) macht trotz der schlechten Publicity Profit

Trotz Pöbel-Skandals: John Galliano macht Profit

Paris - John Galliano (50), wegen antisemitischer Pöbeleien von Dior entlassener Modeschöpfer, macht mit seiner eigenen Marke “Galliano“ glänzende Geschäfte - trotz der schlechten Publicity.

Trotz der negativen Schlagzeilen verkauften sich seine Kreationen bestens, berichtete die französische Zeitung “Le Figaro“ am Mittwoch. Die Umsatzzahlen seiner Marke seien im vergangenen Monat gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sogar deutlich gestiegen.

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Im Februar sorgte Galliano für viel Aufsehen, weil er in einer Pariser Bar betrunken ein Paar rassistisch beschimpft haben soll. Später wurde bekannt, dass er auf ähnliche Weise Monate zuvor eine Frau beleidigt haben soll. Am 1. März feuerte Dior seinen langjährigen Designer. Dior hält mehr als 90 Prozent an der Marke “Galliano“ und hat bereits mehrere potenzielle Käufer, will aber mit dem Verkauf bis nach Gallianos Gerichtsprozess warten. Seine Anhörung ist für den 12. Mai geplant. Dior lasse sich außerdem Zeit mit der Wahl eines Nachfolgers für Galliano und denke über einen Kandidaten mit weniger Star-Allüren nach, schrieb “Le Figaro“.

Der Modeschöpfer selbst hält acht Prozent an seiner Marke, für die sich nach diesen Informationen vor allem italienische, aber auch chinesische Investoren interessierten.

dpa

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