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Der YouTube-Star Bibi gibt sich nach der Hass-Welle zu ihrem Song „How it is“ unbeeindruckt. 

Nach üblem Shitstorm

Wap Bap 2? Das sagt Bibi über einen neuen Song

Köln - Für ihren Song „How it is“ erntete Bianca „Bibi“ Heinicke die heftigste Hass-Welle ihrer Karriere. Trotzdem will sich die 24-Jährige von „nichts und niemandem aufhalten“ lassen. 

Alles begann damit, dass sie Teenagern auf ihrem Kanal „BibisBeautyPalace“ zeigte, wie sie sich am besten frisieren, schminken und stylen. Dabei sitzt Bianca „Bibi“ Heinicke seit jeher auf dem Boden ihrer Wohnung und begrüßt ihre Fans mit einem piepsigen „Hallo, ihr Lieben!“ 

Doch mit steigendem Erfolgsgrad schien ihre Art - die ihre Fans gerne als energiegeladen und authentisch beschreiben, von Hatern aber wohl eher als grenzwertige Aufgedrehtheit empfunden wird - immer mehr zu polarisieren. 

Die Fronten verhärten sich

Schon als die 24-Jährige die unglaubliche Abonnentenzahl von 4,5 Millionen knackte und damit zur erfolgreichsten Youtuberin Deutschlands avancierte, sah sie sich verstärkt mit Ablehnung und Feindseligkeit konfrontiert.

Doch erst mit der Veröffentlichung ihres ersten Songs „How it is (wap bap...)“erreichte der Shitstorm gegen BibisBeautyPalace  nun eine ganz neue Dimension: Die Single sammelte innerhalb kürzester Zeit zwei Millionen Daumen-nach-unten und gehört damit schon jetzt zu den unbeliebtesten Songs aller Zeiten. Zahlreiche User amüsierten sich über Heinickes Englisch oder bezeichneten den Song als „alberne Kindermusik“. 

Einige User fanden jedoch auch weitaus vernichtendere Worte und machten sich mit abfälligen Kommentaren wie „Das war ein Griff ins Klo“ oder auch „Was für ein hohles Lied! Freund weg, Job weg und Schulden, aber man grinst dabei blöd in die Kamera. Kindergartenniveau und hoffentlich das letzte musikalische Meisterwerk der totalen Verblödung“ über das Musik-Video lustig. 

Bibi bleibt cool 

Obwohl ein Großteil der Kommentare durchaus hetzerische Züge erkennen lässt, gibt sich Bianca Heinicke erstaunlich abgeklärt - und erklärt in einem aktuellen Video, dass sie sich die Möglichkeit, weiterhin Musik zu machen, von all dem Hass auf keinen Fall kaputt machen lassen wird: „Ich finde, wenn man Spaß an etwas hat, sollte man sich von nichts oder niemandem aufhalten lassen. Deswegen könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass irgendwann nochmal ein Lied oder ein musikalisches Projekt kommt." Konkrete Pläne gebe es aktuell aber noch nicht. 

Dass Bibi auf ihren vermeintlichen Misserfolg so gelassen reagiert, könnte auch mit dem finanziellen Erfolg ihrer ersten Single-Auskopplung zusammenhängen: Je öfter der Song abgespielt wird, desto mehr Geld kassiert die Webvideoproduzentin. Wie viel sie an dem mehr als 32 Millionen Mal abgespielten Video schon verdient hat, darüber lässt sich allerdings nur spekulieren (und das ist vielleicht auch besser so).

Bibi hat mit dem Hass gerechnet

Im Interview mit der Bild erklärte die Kölnerin übrigens, dass sie nicht unbedingt eine Begeisterungswelle erwartet habe: "Ich habe von Anfang an damit gerechnet, dass nicht jedem das Lied gefällt." Die Plagiats-Vorwürfe, die in den letzten Wochen immer lauter wurden, wies sie jedoch strikt von sich. "Tatsächlich ist es bei mir so, wenn ich irgendwelche neuen Lieder höre, habe ich sehr oft auch das Gefühl, dass ich das Lied schon kenne oder es mich an irgendwas erinnert", sagte Bibi. "Ich glaube, das ist normal bei der Riesenmasse an Musik, die es inzwischen gibt."

Achtung, Ohrwurmgefahr! Hier können Sie „How it is (wap bap...)“ nochmal in voller Länge anhören:

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