Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Michael Jordan spielte von 1984 bis 1993 und von 1995 bis 1998 in der nordamerikanischen Basketballliga NBA. Von 2001 bis 2003 kehrte er nochmals aufs Parkett zurück.

"Nichts ist wichtiger, als einen eigenen Namen zu schützen"

Michael Jordan gewinnt Rechtsstreit um seinen Namen

Peking - Nichts ist wichtiger, als seinen eigenen Namen zu schützen. Meint US-Basketballstar Michael Jordan.

US-Basketballstar Michael Jordan (53) hat einen jahrelangen Rechtsstreit um seinen Nachnamen auf Chinesisch gewonnen. Es geht um die chinesischen Schriftzeichen für „Qiaodan“. Chinas Oberstes Gericht entschied am Donnerstag in Peking gegen eine große chinesische Sportartikelfirma mit dem selben Namen, die auf diese Weise von seiner Berühmtheit profitiert hatte.

Die hohen Richter widerriefen zwei frühere Urteile unterer Instanzen, in denen Jordan unterlegen war. Auch entschieden sie, die Registrierung des Markennamens durch das Unternehmen aufzuheben. Das Urteil gilt jedoch nur für „Qiaodan“ in chinesischen Schriftzeichen, nicht für die Umschreibung des Mandarin in lateinische Buchstaben.

Der frühere Spieler der Chicago Bulls, der im basketballverrückten China verehrt wird, hatte 2012 gegen die Firma geklagt, dass sie seinen Namen auf Chinesisch ohne seine Genehmigung benutze. Das in der südchinesischen Provinz Fujian ansässige Unternehmen vertreibt Sportkleidung und Schuhe in rund 6000 Läden in China.

Jordan begrüßte das Urteil. „Die chinesischen Verbraucher haben es verdient zu wissen, dass Qiaodan Sports und seine Produkte nichts mit mir zu tun haben“, sagte der Basketballer in einer Mitteilung an den Finanzdienst Bloomberg. „Nichts ist wichtiger, als einen eigenen Namen zu schützen.“

dpa

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