US-Charts: Jennifer Lopez schlägt "Star Trek" mit Aschenputtel-Romanze

- New York (dpa) - Amerikas Trekkies haben am Wochenende eine Enttäuschung hinnehmen müssen: Mit einer Aschenputtel-Romanze hat Jennifer Lopez den zehnten Film aus der Star-Trek-Serie an den Kinokassen besiegt. Für die schauspielernde Pop-Sängerin erwies sich die Liebeskomödie "Maid in Manhattan" zugleich als ihr bislang erfolgreichster Film. Mit Einnahmen von rund 19 Millionen Dollar (19 Millionen Euro) erreichte er den ersten Platz der US-Filmcharts allerdings nur knapp vor dem Raumschiff Enterprise.

<P>Die schöne "J.Lo" spielt in ihrem neuesten Streifen ein allein erziehendes Zimmermädchen in einem New Yorker Nobelhotel, das sich in einen ebenso einflussreichen wie charmanten Politiker verliebt. In der Rolle dieses modernen Märchenprinzen glänzt Ralph Fiennes. Der Film kommt in Deutschland unter dem Titel "Manhattan Love Story" Ende Februar in die Kinos.</P><P>Ähnlichkeiten mit der weltweit erfolgreichen Romanze "Pretty Woman" mit Julia Roberts und Richard Gere sind in dem Lopez-Streifen durchaus beabsichtigt. So heißt auch hier der Traummann Mr. Marshall - genau wie der reiche schöne Geschäftsmann, den einst Gere darstellte. Die Kritik bescheinigte Lopez und Fiennes, ebenso zu harmonieren wie vor nunmehr zwölf Jahren das "Pretty Woman"-Paar.</P><P>Das wird echte Trekkies, die das Enterprise-Team auf dem obersten Treppchen sehen wollten, kaum trösten. Nur um rund 200 000 Dollar haben die Erben von Kirk & Spock mit dem nunmehr vierten Abenteuer der Next Generation den Spitzenplatz verfehlt. Dabei hat sich "Gladiator"-Drehbuchautor John Logan eine recht spannende Handlung einfallen lassen und auch die Spezialeffekt-Profis von Digital Domain ("Titanic") haben alle Register ihres Könnens gezogen.</P><P>In deutschen Kinos geht Patrick Stewart alias Captain Picard mit der Enterprise-Besatzung am 16. Januar auf die neue Reise in unendliche Weiten. In "Star Trek: Nemesis" soll sie mit den Romulanern Frieden schließen, doch sie treffen auf heimtückische Gegner. Picard und Data (Brent Spiner) müssen sich - ganz passend zur Debatte um das Menschen-Klonen - mit Doppelgängern auseinander setzen, bei deren Erzeugung man alle netten Charaktereinschaften der Vorbilder unterdrückt hat.</P><P>Auf den dritten Rang der US-Charts schaffte es die Musikkomödie "Drumline" um den Schlagzeuger einer HipHop-Band. Der Jubiläums-Bond "Stirb an einem anderen Tag" - letzte Woche noch Spitzenreiter - rutschte auf den vierten Platz. Den musste sich 007 mit der Komödie "The Hot Chick" aus dem Hause Disney teilen.</P>

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