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In ihrer Biografie verrät Veronica Lario pikante Details über ihren (Noch-)Ehemann Silvio Berlusconi.

Veronica: Berlusconis Lügen brachten das Ende

Rom - Veronica Lario hatte die Lügen ihres Ehemanns Silvio Berlusconi satt - und trennte sich von ihm. In ihrer aktuellen Biografie “Tendenza Veronica“ schreibt sie über die Eskapaden des italienischen Minsterpräsidenten.

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Als Silvio Berlusconi sie “zum x-ten Mal belogen“ hatte, um heimlich den 18. Geburtstag der neapolitanischen Schönheit Noemi Letizia zu feiern, war Veronica Lario mit der Geduld am Ende. Die 53-Jährige beschloss also, sich nach 19 Ehejahren scheiden zu lassen. In ihrer jetzt aktualisierten Biografie “Tendenza Veronica“, die am Mittwoch in Italien in die Buchhandlungen kam, berichtet Lario von ihrem Zorn und ihrer Wut über den Regierungschef (72), der seit dem Frühjahr Schlagzeilen wegen wilder Partys in seinen Luxusvillen und angeblicher Liebesaffären gemacht hat. Er habe in Neapel ein “wichtiges Meeting“, habe er ihr vor diesem Treffen mit dem Model gesagt. Lario warf ihm daraufhin Beziehungen zu Minderjährigen vor.

Staatsaffäre - Berlusconi und seine Schönheiten

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Wie Veronica Lario den Stein im Frühjahr ins Rollen gebracht hat, berichtet die Autorin und Journalistin Maria Latella in dem Buch - der Biografie aus dem Jahr 2004 fügte sie ein aktuelles Kapitel an. “Es war besser, den letzten Respekt für mich selbst zu bewahren, es war besser, sich scheiden zu lassen“, zitiert Latella die geplagte Ehefrau. Die Mailänder Zeitung “Corriere della Sera“ brachte am Mittwoch Auszüge aus der Biografie.

“Ich weiß nicht, woher ich diese Überzeugung, diese Stärke gewonnen habe“, sagt die 53-Jährige über die am 4. Mai von ihrem Anwalt eingereichte Scheidung. “Jedenfalls ist er (Berlusconi) es gewesen, der mich in diese Lage gebracht hat.“ In der Zeitung enthüllt die Biografin auch, dass aus dem inneren Zirkel um den italienischen Ministerpräsidenten sogar die Idee gekommen sei, Lario solle später an “die Seite ihres Gatten zurückkehren“ und Berlusconi unterstützen, während er sich in eine Klinik für Sexsüchtige begebe.

“Dieses Szenario ist nicht völlig ausgeschlossen, und viel wird davon abhängen, wie sehr die Medien (vor allem im Ausland) weiterhin von Berlusconis Privatleben fasziniert sein werden“, so schreibt die Autorin. Berlusconi selbst hat eingeräumt, “kein Heiliger“ zu sein, wiederholt aber beteuert, keine Beziehung zu Minderjährigen gehabt oder jemals für Sex bezahlt zu haben. Die Süditalienerin Patrizia D'Addario hatte ausgesagt, sie sei dafür bezahlt worden, an Berlusconi-Partys teilzunehmen und habe eine Nacht mit ihm verbracht.

dpa

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