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Lena bei der Punktevergabe

Versprecher beim Song Contest

Video: Lenas peinlicher Punkte-Patzer

Hamburg - Das ging daneben: Vor drei Jahren verzauberte Lena beim Eurovision Song Contest noch ganz Europa. Als Jurypräsidentin machte sie bei der Punktevergabe keine gute Figur.

Mit ihrem lockeren "Satellite" eroberte Lena vor drei Jahren beim Eurovision Song Contest die Herzen Europas und machte auch bei dem Versuch, ihren Titel im Jahr darauf zu verteidigen noch eine gute Figur.

Ihr Auftritt beim diesjährigen ESC wird wohl eher weniger gut in Erinnerung bleiben. Die Sängerin als Hannover fungierte als Präsidentin der Jury für die Punktevergabe beim ESC 2013 und sollte auch bei der Live-Schalte von Malmö nach Hamburg vor der Kamera stehen. Das klappte auch ganz gut, bis es um wirklich viele Punkte ging.

Das war der Eurovision Song Contest in Malmö

Das war der Eurovision Song Contest in Malmö

Die zweithöchste Wertung aus Deutschland, 10 Punkte, schickte Lena zunächst nach Norwegen. Die vermeintlichen Gewinner jubelten schon, als Lena nach einem etwas irritierten Blick - offenbar hatte sie jemand hinter der Kamera auf ihren Fehler aufmerksam gemacht - sich schnell korrigierte. "Our ten points go to Denmark! I am so sorry! " ("Zehn Punkte gehen nach Dänemark. Es tut mir so leid") , beeilte sich Lena zu sagen.

Die schwedische Moderatorin  tadelte dann auch gleich etwas: "Oh Lena! Everybody got really nervous!" und schob ein ironisches "Are you sure?" ("Bist du sicher?") hinterher. Die Nervosität war wohl nicht nur in Malmö groß, sondern auch in Hamburg.

Der ZDF-Redakteur Werner Martin Doyé (@wernerdoye) meinte ironisch: „Nicht nur, dass wir offenbar keine Punkte kriegen, wir können auch keine Punkte vergeben.“ Und der Nutzer @HerbertLemming fragte süffisant: „Hat die Kanzlerin Lena schon ihr vollstes Vertrauen ausgesprochen?“

Auf Lenas Facebook-Seite häuften sich die Kommentare. Bosheiten wie „einfach nur peinlich“ waren allerdings in der Minderzahl. Nutzer hinterließen vor allem tröstende Worte wie „jeder hat ein "Recht auf Fehler" der Patzer war niedlich und ist gar kein Grund sich zu schämen!!“, „Sie war hochkonzentriert, aber dann gedanklich schon ein Satz weiter“ oder „der Versprecher war doch herrlich, x-fach besser als die teilweisen roboterhaften Vorleser, macht sympathisch“. Und da man sich im Internet bewegt, fehlt bei Facebook natürlich auch die Verschwörungstheorie nicht: „na lena der versprecher war doch gewollt das wurde mit absicht gemacht“, argwöhnt ein Nutzer.

Sehen Sie hier bei YouTube Lenas Patzer im Video

bix/dpa

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