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Am 4. April war die Premiere von „Fast & Furious 8“ in Berlin.

Ein fast furioses Werbe-Spektakel

Vin Diesel im Interview über den Zoff mit „The Rock“ Johnson

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Los Angeles - Am 13. April startet der achte Teil vom Actionfilm „Fast & Furious“. Mit dabei: Die Stars Vin Diesel und Dwayne „The Rock“ Johnson. Diesel spricht bei uns über den Zoff mit seinem Kollegen.

Die Fans fiebern dem Kinostart von Fast & Furious 8 am 13. April entgegen. Nicht zuletzt, weil die beiden größten Stars der erfolgreichen Actionreihe auch hinter der Kamera als Hitzköpfe in die Schlagzeilen gerieten. Der Hintergrund: Dwayne „The Rock“ Johnson (44) war laut Berichten am Set von Vin Diesels (49) ständigem Diva-Gehabe und Zuspätkommen genervt und verunglimpfte seinen Co-Star auf Facebook als „unprofessionell“ und „Weichei“. Laut Insider endete der Krieg der Worte beinahe mit Handgreiflichkeiten – wie schon im fünften Teil der Reihe, als Johnson 2011 einstieg und in einer Szene gleich mal Diesels Fäuste flogen (o.li.). Während die Produzenten den Streit jetzt offiziell als beendet erklärten, hieß es, dass die Streithähne bei der Werbetour nicht ein einziges Mal zusammen auftraten. Wie es wirklich um die Fehde mit „The Rock“ steht, verriet uns Vin Diesel im tz-Interview.

Sie sind dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Gibt es immer noch böses Blut zwischen Ihnen beiden?

Vin Diesel: Nein. Glauben Sie mir, wenn ich ein echtes Problem mit jemandem hätte, dann wüssten Sie das! Ich würde es meinem schlimmsten Feind nicht wünschen, mit mir eine Fehde zu haben.

Warum?

Diesel: Schauen Sie mal auf mein früheres Leben, dann wissen Sie es! Ich habe als Rausschmeißer für die härtesten Clubs in New York gearbeitet und jede Nacht gab es Fights. Ich bin mehr als taff. Auf der anderen Seite habe ich keine große Lust mehr, dieser Typ zu sein.

Sondern?

Diesel: Ich bevorzuge heute den Typ großer Teddybär. Um auf Dwayne zurückzukommen, er ist mein kleiner Bruder (lacht). Er ist jemand, der mir sehr viel bedeutet.

Also überhaupt keine Spannungen?

Diesel: Es stimmt, dass die Dreharbeiten dieses Mal sehr nervenaufreibend und auch mit Spannungen behaftet waren. Das liegt auch an meiner Rolle. Ich bin nicht mehr wie früher Teil der Familie, sondern zur dunklen Seite gewechselt. Und dieser Seite bin ich dann auch während des Drehs treu geblieben – was wiederum zu der Streit-Story geführt hat. Es war gute PR.

Und wirklich nur Schauspielerei zwischen Ihnen und Dwayne?

Diesel: Ja, wir haben wirklich nur so getan als ob. Und das war sehr effektiv, wenn man sieht, was für Schlagzeilen es gegeben hat.

Was sollten dann „The Rocks“ Kommentare auf Facebook?

Diesel: Das war Teil des Spektakels. Es ging auch gegen Jason Statham. Dwayne und er haben sich ständig am Set gegenseitig in die Pfanne gehauen. Dwayne hat immer wieder die Rivalität hochgeputscht, auch durch die Facebook-Kommentare. Am Ende fanden wir es alle umwerfend witzig, dass die ganze Welt geglaubt hat, es sei echt was im Busch. Doch jetzt ist es an der Zeit, alles richtigzustellen. Diese Verantwortung habe ich als Produzent. Ich bin der kreative Kopf des Unternehmens und als solcher kann ich nur noch einmal ganz ernsthaft sagen, wie stolz ich darauf bin, wie gut Dwayne in diesem Film ist. Und die anderen natürlich auch. Sie sind meine Familie und ich würde bis ans Ende der Welt gehen, um sie zu beschützen.

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